Wissenstor zu einem größeren Europa

LR Rohr: Kärntens Gemeinden auf EU-Erweiterung sehr gut vorbereitet - Start des Projekts International Communal Network

Klagenfurt (LPD) - Kärntens Gemeinden seien sehr gut auf die EU-Erweiterung vorbereitet. Das sagte heute, Mittwoch, Gemeindereferent LR Reinhart Rohr anlässlich des Starts des Projektes International Communal Network (ICNW). Vorrangige Ziele dieses internationalen Netzwerks seien gleichermaßen ein Know-how-Transfer zwischen Europäischen Kommunen, der Aufbau neuer internationaler Kontakte, die Stärkung der ländlichen Gemeinden sowie eine Verbesserung der kommunalen Infrastrukturen und der Arbeitsmarktsituation.

"Kärntens Gemeinden haben mit der Zusammenarbeit mit den Kommunen in den Beitrittsländern bereits begonnen, während anderswo die Chancen, die sich aus einem erweiterten Europa ergeben, kaum oder noch gar nicht begriffen werden", betonte der Gemeinde- und Umweltreferent.

Das Projekt sei vom Österreichischen Gemeindebund ins Leben gerufen worden und umfasse 22 Partner aus 13 Ländern. 9.500 Kommunen seien integriert, so dass rund 100 Millionen Einwohner von künftigen Kooperationen profitieren würden, bekräftigte Rohr. Unterstützt werde das Netzwerk ICNW von Kärnten mit 150.000 Euro über drei Jahre und über das europäische Förderprogramm Interreg III C.

Das interregionale Netzwerk ICNW sei ein Zukunftsprojekt und ein "Wissenstor" zu einem größeren Europa. "Es ist eine große Chance für die Kärntner Gemeinden und deren Bürger", unterstrich der Gemeindereferent. Insbesondere im Bereich der Wasser-, Abwasser- und Energietechnologien sei Kärnten Musterland und Vorreiter. "Mit Hilfe des ICNW werden wir unsere große Erfahrung und unser Know-how weitergeben. Vor allem die EU-Beitrittsländer haben im Infrastrukturbereich enormen Nachholbedarf", so Rohr

Wie bestehende Kooperationen (Ukraine, Kirgisien, Mongolei) beweisen würden, sei Kärnten im Bereich der Umwelttechnologien längst weltweites Vorbild. Darüber hinaus ist das Projekt ICNW für den Umweltreferenten eine wichtige Vertrauensbasis für künftige internationale Kooperationen.
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