Weniger Beamte in den Ministerien: Studie zur "Entwicklung der öffentlichen Beschäftigung in Österreich" belegt Vorreiterrolle des Bundes bei der Verwaltungsreform

Finanzministerium fordert Nachziehen der Länder und Gemeinden

Wien (OTS) - Der Vorsitzende des Staatsschuldenausschusses, Prof. Dr. Helmuth Frisch, hat heute der Öffentlichkeit die Ergebnisse einer Studie des Staatsschuldenausschusses zur Entwicklung der öffentlichen Beschäftigung in Österreich vorgestellt.

Der Bund hat demnach in den vergangenen Jahren deutlich stärker Personal abbauen können als die übrigen Gebietskörperschaften. Inklusive der Bediensteten in den ausgegliederten Einheiten reduzierte der Bund den Personalstand alleine in den Jahren 2000 bis 2002 um 4.364 Personen oder 2,6%. Andere Gebietskörperschaften können in diesem Zeitraum vergleichsweise wesentlich geringere Rückgänge der Beschäftigtenzahlen vorweisen.

Dies zeigt, dass in Österreich der Bund bei der Schaffung modernerer, strafferer Strukturen mit mehr Eigenverantwortung unter Ausbau der Serviceleistungen für den Staatsbürger im direkten Vergleich die größten Erfolge erzielt. Die Bundesregierung hat bewusst Reformen eingeleitet, damit die Verwaltung ihre Aufgaben effizienter und kostengünstiger erledigen kann. Im Dienste der Steuerzahler, im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit des Landes und zur Sicherung der Zukunft. Aus der Sicht des Finanzministeriums kann daher erwarten werden, dass Länder und Gemeinden diesem Beispiel folgen.

Finanzminister Karl-Heinz Grasser: "Der Bund nützt das Einsparungspotential in der Verwaltung offenkundig deutlich konsequenter als Länder und Gemeinden, was nicht ohne Berücksichtigung bei den künftigen Regelungen im Finanzausgleich bleiben darf: Die Länder und Gemeinden könnten durch sparsamere Verwaltungsorganisation und Reduzierung des Beschäftigtenstandes sicherlich mehr Mittel einsparen."

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