- 22.04.2004, 13:41:06
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Rauch-Kallat: Ferrero-Waldner ist Vorkämpferin für Frauen
Missglückte "Multimedia-Präsentation" der SPÖ-Frauen
Wien, 22. April 2004 (ÖVP-PD) Nach der gescheiterten Präsentation
der "digitalen Hofburg" Heinz Fischers vom Dienstag, war auch die
heute angekündigte "Multimedia-Präsentation" der "30 Frauen für
Fischer" ein missglückter Versuch, Heinz Fischers vermeintliche
Modernität in den Vordergrund zu stellen. Von einer Videobotschaft
des Präsidentschaftskandidaten abgesehen, in der er seine Bemühungen
für Frauen in den 70er Jahren lobte, war wenig von "Multimedia" zu
spüren. Auch für Frauenministerin Maria Rauch-Kallat steht dies ganz
im Gegensatz zum modernen Amtsverständnis der Präsidentschafts-
kandidatin Dr. Benita Ferrero-Waldner. "Selbstverständlich wurmt es
die SPÖ-Frauen, deren Partei übrigens noch nie eine Frau als
Präsidentschaftskandidatin aufgestellt hat, dass nun eine von der ÖVP
unterstützte Kandidatin eine reale Chance hat, das höchste Amt im
Staat zu erobern", so die Frauenministerin. Die heutigen
"untergriffigen Wortspenden" der SPÖ-Frauen würden diese Tatsache nur
bestätigen. Es sei schade, so Rauch-Kallat, dass es anscheinend im
SPÖ-Umfeld keine Frau gegeben habe, der die SPÖ das Amt zugetraut
hätte. ****
Benita Ferrero-Waldner habe jedoch nicht erst einmal bewiesen,
die "gläserne Decke" für Frauen durchbrechen zu können. Sie war eine
Vorreiterin als erste Protokollchefin der Vereinten Nationen, als
erste Staatssekretärin im Außenamt sowie als erste Außenministerin.
"Auch die Österreichische Volkspartei war immer eine Vorkämpferin,
wenn es darum ging, Frauen in politischen Ämtern zu unterstützen."
Schließlich waren es letztlich bürgerliche Frauen, die als erste ein
Ministeramt übernommen haben, die als erste an vorderster Stelle des
Nationalrats gestanden sind oder die als erste als Landeshauptmann
die Verantwortung für ein Bundesland übertragen bekommen haben. "Von
der SPÖ kamen jedoch wie heute immer nur große Worte statt Taten", so
Rauch-Kallat abschließend.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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