Rauch-Kallat: Ferrero-Waldner ist Vorkämpferin für Frauen

Missglückte "Multimedia-Präsentation" der SPÖ-Frauen

Wien, 22. April 2004 (ÖVP-PD) Nach der gescheiterten Präsentation der "digitalen Hofburg" Heinz Fischers vom Dienstag, war auch die heute angekündigte "Multimedia-Präsentation" der "30 Frauen für Fischer" ein missglückter Versuch, Heinz Fischers vermeintliche Modernität in den Vordergrund zu stellen. Von einer Videobotschaft des Präsidentschaftskandidaten abgesehen, in der er seine Bemühungen für Frauen in den 70er Jahren lobte, war wenig von "Multimedia" zu spüren. Auch für Frauenministerin Maria Rauch-Kallat steht dies ganz im Gegensatz zum modernen Amtsverständnis der Präsidentschafts-kandidatin Dr. Benita Ferrero-Waldner. "Selbstverständlich wurmt es die SPÖ-Frauen, deren Partei übrigens noch nie eine Frau als Präsidentschaftskandidatin aufgestellt hat, dass nun eine von der ÖVP unterstützte Kandidatin eine reale Chance hat, das höchste Amt im Staat zu erobern", so die Frauenministerin. Die heutigen "untergriffigen Wortspenden" der SPÖ-Frauen würden diese Tatsache nur bestätigen. Es sei schade, so Rauch-Kallat, dass es anscheinend im SPÖ-Umfeld keine Frau gegeben habe, der die SPÖ das Amt zugetraut hätte. ****

Benita Ferrero-Waldner habe jedoch nicht erst einmal bewiesen, die "gläserne Decke" für Frauen durchbrechen zu können. Sie war eine Vorreiterin als erste Protokollchefin der Vereinten Nationen, als erste Staatssekretärin im Außenamt sowie als erste Außenministerin. "Auch die Österreichische Volkspartei war immer eine Vorkämpferin, wenn es darum ging, Frauen in politischen Ämtern zu unterstützen." Schließlich waren es letztlich bürgerliche Frauen, die als erste ein Ministeramt übernommen haben, die als erste an vorderster Stelle des Nationalrats gestanden sind oder die als erste als Landeshauptmann die Verantwortung für ein Bundesland übertragen bekommen haben. "Von der SPÖ kamen jedoch wie heute immer nur große Worte statt Taten", so Rauch-Kallat abschließend.

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