• 22.04.2004, 12:37:49
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Buch "Frauenleben. SOS-Kinderdorf-Mütter aus aller Welt erzählen"

Ullmann, Elisabeth / Demuth, Karin / Brandl, Astrid; Fotos: Fred Einkemmer, ISBN 3-9500984-2-9, Innsbruck, 200;240 Seiten, geb., Euro 29.-

Fünfzehn Frauen aus vier Kontinenten gewähren der
Leserin und dem Leser Einblick in ihre Lebensgeschichte. Ihnen ist
eines gemeinsam: Sie haben den Beruf der SOS-Kinderdorf-Mutter
gewählt.  In den vorliegenden Portraits erzählen Subashini aus
Indien, Marie aus Ruanda, Waltraud aus Österreich und 13 ihrer
Kolleginnen aus ihrem Leben und geben Antworten auf diese und
weitere Fragen.

Wien (OTS) - Fünfzehn Frauen aus vier Kontinenten gewähren der
Leserin und dem Leser Einblick in ihre Lebensgeschichte. Ihnen ist
eines gemeinsam: Sie haben den Beruf der SOS-Kinderdorf-Mutter
gewählt. Welchen persönlichen Hintergrund bringen diese Frauen mit?
Welches sind ihre Motive für die Berufswahl? Wie gestalten sie ihren
Alltag im SOS-Kinderdorf? Welche Ziele haben sie für die ihnen
anvertrauten Kinder? Wie sehen ihre persönlichen Ziele und Träume
aus? In den vorliegenden Portraits erzählen Subashini aus Indien,
Marie aus Ruanda, Waltraud aus Österreich und 13 ihrer Kolleginnen
aus ihrem Leben und geben Antworten auf diese und weitere Fragen.

"Yves, Florance und David sahen, wie ihr Vater am Viktoria-See
umgebracht wurde, und waren völlig traumatisiert. Ich nahm sie mit zu
mir nach Hause und zeigte ihnen, wo ich mit meinem Mann gelebt hatte.
Ich sagte ihnen: "Hier lebten wir. Dies ist ein Foto meines Mannes,
und dort liegt er begraben. Was ihr gerade durchmacht, habe ich auch
durchgemacht." Damit wollte ich ihnen sagen: "Ihr seid nicht alleine.
Uns geht es allen so.’ Das half ihnen bei der Bewältigung ihres
Traumas." (Marie, SOS-Kinderdorf-Mutter in Ruanda)

Die Berufsgruppe der SOS-Kinderdorf-Mütter ist mit vielen
Klischees bedacht, viel wurde über sie geschrieben. Im Buch
"Frauenleben" kommen sie selbst zu Wort und erzählen in Interviews
ihre Lebensgeschichte. Um ein ganzheitlicheres Bild vom Leben einer
SOS-Kinderdorf-Mutter zu gestalten, begleitete der Fotograf Fred
Einkemmer das Projekt und dokumentierte in vielen Fotos den Alltag
der Frauen. Als zusätzliche Datenquelle fungieren persönliche
Tagebücher der Autorinnen über ihre Beobachtungen, Eindrücke und
Emotionen, aus denen auszugsweise zitiert wird.

Jede der Frauen besticht in ihrer Einzigartigkeit - sei es die
"traditionelle" SOS-Kinderdorf-Mutter, die sich vor allem über die
Mutterrolle definiert, sei es die "moderne" SOS-Kinderdorf-Mutter,
für die ein pädagogisch-professionelles Selbstverständnis und
mütterliche Gefühle für die ihr anvertrauten Kinder keinen
Widerspruch darstellen.

Herausgegeben von der SOS-Kinderdorf Hermann-Gmeiner-Akademie, dem
internationalen pädagogischen Zentrum von SOS-Kinderdorf in
Innsbruck.

Rezensionsexemplare oder weitere Informationen erhalten Sie unter:
Tel.: 0512 / 3316-677 (Fr. Karin Demuth) oder
mailto:[email protected]

Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service,
sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS0160    2004-04-22/12:37

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