Autowaschanlagen im AKNÖ-Test: Preisunterschiede bis zu 615 Prozent!

Die Preisunterschiede für Waschprogramme sind enorm, St. Pölten ist das teuerste Pflaster

Wien (AKNÖ) - Endlich scheint sich der langersehnte Frühling durchzusetzen! Dies ist eine gute Gelegenheit für Autofahrer, ihre fahrbaren Untersätze von den Spuren des Winters (Salzkrusten, Steinchen) zu reinigen! Die Konsumentenschützer der AKNÖ haben stichprobenartig erhoben, was man in Niederösterreichs Waschstraßen für sein Geld bekommt.

Für den großen Frühlingsputz ist ein Besuch in der Autowaschanlage sehr praktisch. Die AKNÖ hat in 41 Autowaschanlagen das billigste und das teuerste Waschprogramm, die Dauer der Saugleistung bei den Selbstbedienungsstaubsaugern sowie die Möglichkeit zur Mülltrennung getestet. Als eindeutiger Sieger hat sich eine Tankstelle in Krems erwiesen. Dort wäscht es sich mit Abstand am billigsten (1,09 Euro), und die Betriebsdauer des Staubsaugers stellt mit 14 Minuten pro Euro im Vergleich zu den Mitbewerbern ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis dar.
Insgesamt variiert die Dauer der Saugleistung in den getesteten Anlagen zwischen drei und 14 Minuten. Das ergibt eine durchschnittliche Saugdauer von knapp 6 Minuten. Das kürzeste und daher billigste Waschprogramm erstreckt sich in Niederösterreich von 1,09 Euro bis 7,80 Euro (Preisunterschied: 615,6 Prozent).
Für den teuersten - also umfangreichsten - Waschgang zahlt man im besten Fall 5,75 Euro und im schlechtesten Fall 15 Euro (Preisunterschied:160,87 Prozent).
Container zur Müllentsorgung waren in allen getesteten Waschstraßen vorhanden. Was die Möglichkeit zur Mülltrennung anlangt, so war das Ergebnis weniger erfreulich: "Von 41 getesteten Waschstraßen boten nur 16 ihren Kunden die Möglichkeit, den angefallenen Müll getrennt zu entsorgen", berichtet Susanne Stejskal, Konsumentenschützerin der AKNÖ.
Am teuersten ist die Autowäsche übrigens in St. Pölten: Hier zahlt man offenbar die Hauptstadtzulage. Josef Staudinger, Präsident der AKNÖ, empfiehlt den Konsumenten daher, die Preise genau zu vergleichen, bevor man den Weg in die Waschstraße einschlägt.

Tipps für die Frühjahrspflege:

Der ARBÖ empfiehlt zuerst eine Vorwäsche, um den Schmutz aufzuweichen, sodann Haupt- und Unterbodenwäsche und schließlich noch eine Konservierung durch Wachs. Allerdings sollte die Generalsanierung nicht aufs Äußere begrenzt bleiben: "Das Auto gründlich auszusaugen ist ebenfalls anzuraten, da sich über den Winter zahlreiche Rollsplittsteinchen aus den Schuhrillen lösen", rät Konsumentenschützerin Stejskal.

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