- 22.04.2004, 10:18:54
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Autowaschanlagen im AKNÖ-Test: Preisunterschiede bis zu 615 Prozent!
Die Preisunterschiede für Waschprogramme sind enorm, St. Pölten ist das teuerste Pflaster
Wien (AKNÖ) - Endlich scheint sich der langersehnte Frühling
durchzusetzen! Dies ist eine gute Gelegenheit für Autofahrer, ihre
fahrbaren Untersätze von den Spuren des Winters (Salzkrusten,
Steinchen) zu reinigen! Die Konsumentenschützer der AKNÖ haben
stichprobenartig erhoben, was man in Niederösterreichs Waschstraßen
für sein Geld bekommt.
Für den großen Frühlingsputz ist ein Besuch in der Autowaschanlage
sehr praktisch. Die AKNÖ hat in 41 Autowaschanlagen das billigste und
das teuerste Waschprogramm, die Dauer der Saugleistung bei den
Selbstbedienungsstaubsaugern sowie die Möglichkeit zur Mülltrennung
getestet. Als eindeutiger Sieger hat sich eine Tankstelle in Krems
erwiesen. Dort wäscht es sich mit Abstand am billigsten (1,09 Euro),
und die Betriebsdauer des Staubsaugers stellt mit 14 Minuten pro Euro
im Vergleich zu den Mitbewerbern ein sehr gutes
Preis-Leistungsverhältnis dar.
Insgesamt variiert die Dauer der Saugleistung in den getesteten
Anlagen zwischen drei und 14 Minuten. Das ergibt eine
durchschnittliche Saugdauer von knapp 6 Minuten. Das kürzeste und
daher billigste Waschprogramm erstreckt sich in Niederösterreich von
1,09 Euro bis 7,80 Euro (Preisunterschied: 615,6 Prozent).
Für den teuersten - also umfangreichsten - Waschgang zahlt man im
besten Fall 5,75 Euro und im schlechtesten Fall 15 Euro
(Preisunterschied:160,87 Prozent).
Container zur Müllentsorgung waren in allen getesteten
Waschstraßen vorhanden. Was die Möglichkeit zur Mülltrennung anlangt,
so war das Ergebnis weniger erfreulich: "Von 41 getesteten
Waschstraßen boten nur 16 ihren Kunden die Möglichkeit, den
angefallenen Müll getrennt zu entsorgen", berichtet Susanne Stejskal,
Konsumentenschützerin der AKNÖ.
Am teuersten ist die Autowäsche übrigens in St. Pölten: Hier zahlt
man offenbar die Hauptstadtzulage. Josef Staudinger, Präsident der
AKNÖ, empfiehlt den Konsumenten daher, die Preise genau zu
vergleichen, bevor man den Weg in die Waschstraße einschlägt.
Tipps für die Frühjahrspflege:
Der ARBÖ empfiehlt zuerst eine Vorwäsche, um den Schmutz
aufzuweichen, sodann Haupt- und Unterbodenwäsche und schließlich noch
eine Konservierung durch Wachs. Allerdings sollte die
Generalsanierung nicht aufs Äußere begrenzt bleiben: "Das Auto
gründlich auszusaugen ist ebenfalls anzuraten, da sich über den
Winter zahlreiche Rollsplittsteinchen aus den Schuhrillen lösen", rät
Konsumentenschützerin Stejskal.
OTS0063 2004-04-22/10:18
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