SPÖ-Kärnten tritt vehement gegen verspätete Bankgutschriften auf

KO Markut: Die Bundesregierung soll über das Bankwesengesetz sicherstellen, dass im Zahlungsverkehr mit Verbrauchern generell taggleich wertgestellt wird

Klagenfurt (SP-KTN) - Heftige Kritik kam am Donnerstag vom
SPÖ-Klub im Kärntner Landtag hinsichtlich verspäteter Gutschriften von Gehältern und Löhnen. "Während Abbuchungen und alle Belastungen für die Kontoinhaber meist sofort wertgleich gestellt werden, sichern sich die Banken oft durch die verspätete Wertstellung von Kontoeingängen ein schönes Körbergeld auf dem Rücken der Konsumenten", kritisierte SP-Klubobmann Karl Markut scharf und forderte die Bundesregierung auf, über eine entsprechende Regelung im Bankwesengesetz sicherzustellen, dass im Zahlungsverkehr mit Verbrauchern generell taggleich wertgestellt wird.

Die SP-Abgeordneten KO Karl Markut, LAbg. Gebhard Arbeiter, LAbg. Peter Kaiser und LAbg. Gerhard Mock bringen aus diesem Grund in der heutigen Sitzung des Kärntner Landtages einen entsprechenden Antrag ein, in welchem die Landesregierung aufgefordert wird, in entsprechenden Verhandlungen mit der Bundesregierung sicherzustellen, dass eine entsprechende gesetzliche Regelung in das Bankwesengesetz aufgenommen wird. "Üblicherweise verbuchen Banken Abbuchungen vom Konto bereits am selben Tag, Gutschriften hingegen erst ab dem nächsten Werktag. Diese Wertstellungspraxis benachteiligt die Kontoinhaber massiv", begründete LAbg. Peter Kaiser den Antrag der Sozialdemokraten.

Kaiser kritisierte weiters, dass durch die nicht zeitgleiche Wertstellung mitunter stolze Zinsen anfallen, wenn jemand gleichzeitig eine Einzahlung und eine Abbuchung bei seiner Bank einreicht. "Während die Abbuchung sofort wertgestellt wird, kann es bei der Gutschrift hinsichtlich der Wertstellung dauern, wodurch beträchtliche Zinsen für den Kontoinhaber anfallen", nannte Kaiser ein weiteres Beispiel für eine konsumentenunfreundliche Handhabung der Wertstellung und dem entsprechen Korrekturbedarf im Bankwesengesetz seitens der Bundesregierung. (Schluss)

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