VP-Korosec: Bittner und Pittermann agieren wie wailand SP-Funktionäre im Konsum

VP-Gesundheitspolitik vertritt die Anliegen von Patienten und Steuerzahler

Wien (21. April 2004) - „Apathie, Untätigkeit und konsequentes Wegschauen von Gesundheitsstadträtin Pittermann haben zur prekären Situation der Wiener Gebietskrankenkasse beitragen. Es gleicht einer Farce, wenn gerade die politisch Verantwortliche für den Pflegeskandal in Lainz und bekanntermaßen das „schwächste Glied“ des SPÖ Rathausteams sich nun als Retterin des Wiener Gesundheitswesens aufspielt“, sagt heute die Sozialsprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec in Reaktion auf die politischen Entgleisungen der Gesundheitsstadträtin. „Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat hat klargestellt, dass bis zum 24. Juni 2004 eine Lösung gefunden werden muss. Von einem vertragslosen Zustand sind wir also noch weit entfernt, die Panikmache der SPÖ ist mehr als unangebracht.“

„Faktum ist, dass wir sehenden Auges in ein Finanzdebakel des Wiener Gesundheitssystems steuern. Schon jetzt haben wir einen Schuldenberg von 245 Mio. Euro, ohne Kurskorrekturen werden es bis zum Jahr 2006 über 300 Mio. Euro sein. Dem will und kann ein korrekt agierendes Aufsichtsorgan auch im Interesse der Steuerzahler nicht zuschauen. Warum schaffen 7 von 9 Krankenkassen Einsparungen ohne Qualitätsverlust bzw. Nachteil für die Patienten, die Wiener Gebietskrankenkasse aber nicht? Warum sind die Pro-Kopf-Aufwendungen in Wien um 16% gestiegen? Diese Fragen sollte sich die Gesundheitsstadträtin einmal stellen und Lösungsvorschläge auf den Tisch legen anstatt zu polemisieren“, so die Sozialsprecherin weiter.

Ingrid Korosec abschließend: „Vielleicht aber will die jahrzehntelang als Ärztin und Primaria im Hanusch-Krankenhaus tätige Gesundheitsstadträtin nur von den massiven Problemen des Hanusch-Krankenhauses ablenken. So hat etwa der Rechnungshof den „teuren und exklusiven Luxus“ der Wiener Gebietskrankenkasse im Fall dies Hanusch-Spitals kritisiert. Geschehen ist seitdem nichts. Ist das ‚Politik mit Gewissen’, die die SPÖ nun plakatiert? Das Verhalten von Bittner und Pittermann erinnert an die Spätphase der Konsumpleite.“ (Schluss)

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