Fischer in Oberösterreich bei neuer IFES-Umfrage klar vorn

Sogar ÖVP-Sympathisanten setzen bei Neutralität mit großer Mehrheit auf Heinz Fischer

Linz (OTS) - "Brandneue IFES-Umfragedaten bestärken uns in unserem Optimismus für die Bundespräsidentenwahl", berichtet SPÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Reinhard Winterauer. 54 Prozent der befragten Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher, die ihre Entscheidung schon getroffen haben, wollen Dr. Heinz Fischer wählen, 46 Prozent seine ÖVP-Mitbewerberin. Bei den Rohdaten liegt Fischer mit 35 Prozent vor Ferrero mit 30 Prozent. Für 23 Prozent ist die Entscheidung allerdings noch offen. "Die hohe Zahl der Unentschlossenen ist für uns Herausforderung und Auftrag, bis zur letzten Minute für Heinz Fischer zu mobilisieren!", so Winterauer. Für die IFES-Umfrage wurde am letzten Wochenende (17./18.April) in Oberösterreich ein repräsentativer Querschnitt 1300 Frauen und Männern befragt.

Äußerst aufschlussreich ist dabei auch die Auswertung der Frage:
"Wie wichtig ist ihnen, dass der zukünftige Bundespräsident für die Bewahrung der österreichischen Neutralität und gegen einen Beitritt zur NATO eintritt ?"
52 Prozent halten das für sehr wichtig, 28 Prozent für eher wichtig. Für 80 Prozent der Befragten ist also die Neutralität Österreichs ein wichtiges Anliegen.
Nicht wichtig erscheint dieses Thema nur 17 Prozent, drei Prozent machen auf diese Frage keine Angaben. Das Bewahren der Neutralität und ein entschlossenes Eintreten gegen einen NATO-Beitritt ist nicht nur für 86 Prozent bei den Befragten mit SPÖ-Präferenz, sondern auch für 76 Prozent der ÖVP-SymphatisantInnen wichtig.

"Und welcher der beiden Kandidaten, Benita Ferrero-Waldner oder Heinz Fischer, vertritt dieses Anliegen besser ?" Auf diese Zusatzfrage fiel die Antwort ganz klar aus: Für 49 Prozent ist Heinz Fischer der Garant für die Neutralität, nur 19 Prozent glauben, dass Ferrero dieses Anliegen besser vertritt. Bei den Männern vertrauen dabei 52 Prozent auf Fischer, auch bei den Frauen glauben 47 Prozent die Neutralität bei Heinz Fischer eindeutig in den besseren Händen und nur 20 Prozent bei Ferrero.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass sogar eine Mehrheit von 35 Prozent bei den ÖVP-Sympathisanten die Neutralität bei Fischer besser aufgehoben glaubt, als bei Ferrero (30 %). Nur für FPÖ-SympathisantInnen ist Ferrero (37 %) in dieser Frage vor Fischer(35%).
Winterauer: "Das ist die Quittung für den Zick-Zack-Kurs der Außenministerin bei Neutralität und NATO-Beitritt. Gestern dafür und heute dagegen. Nur Heinz Fischer hat nie einen Zweifel daran gelassen, dass er für uneingeschränkte Neutralität steht!", schließt Winterauer.

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