- 21.04.2004, 10:09:49
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Fischer in Oberösterreich bei neuer IFES-Umfrage klar vorn
Sogar ÖVP-Sympathisanten setzen bei Neutralität mit großer Mehrheit auf Heinz Fischer
Linz (OTS) - "Brandneue IFES-Umfragedaten bestärken uns in unserem
Optimismus für die Bundespräsidentenwahl", berichtet
SPÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Reinhard Winterauer. 54 Prozent der
befragten Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher, die ihre
Entscheidung schon getroffen haben, wollen Dr. Heinz Fischer wählen,
46 Prozent seine ÖVP-Mitbewerberin. Bei den Rohdaten liegt Fischer
mit 35 Prozent vor Ferrero mit 30 Prozent. Für 23 Prozent ist die
Entscheidung allerdings noch offen. "Die hohe Zahl der
Unentschlossenen ist für uns Herausforderung und Auftrag, bis zur
letzten Minute für Heinz Fischer zu mobilisieren!", so Winterauer.
Für die IFES-Umfrage wurde am letzten Wochenende (17./18.April) in
Oberösterreich ein repräsentativer Querschnitt 1300 Frauen und
Männern befragt.
Äußerst aufschlussreich ist dabei auch die Auswertung der Frage:
"Wie wichtig ist ihnen, dass der zukünftige Bundespräsident für die
Bewahrung der österreichischen Neutralität und gegen einen Beitritt
zur NATO eintritt ?"
52 Prozent halten das für sehr wichtig, 28 Prozent für eher wichtig.
Für 80 Prozent der Befragten ist also die Neutralität Österreichs ein
wichtiges Anliegen.
Nicht wichtig erscheint dieses Thema nur 17 Prozent, drei Prozent
machen auf diese Frage keine Angaben. Das Bewahren der Neutralität
und ein entschlossenes Eintreten gegen einen NATO-Beitritt ist nicht
nur für 86 Prozent bei den Befragten mit SPÖ-Präferenz, sondern auch
für 76 Prozent der ÖVP-SymphatisantInnen wichtig.
"Und welcher der beiden Kandidaten, Benita Ferrero-Waldner oder Heinz
Fischer, vertritt dieses Anliegen besser ?" Auf diese Zusatzfrage
fiel die Antwort ganz klar aus: Für 49 Prozent ist Heinz Fischer der
Garant für die Neutralität, nur 19 Prozent glauben, dass Ferrero
dieses Anliegen besser vertritt. Bei den Männern vertrauen dabei 52
Prozent auf Fischer, auch bei den Frauen glauben 47 Prozent die
Neutralität bei Heinz Fischer eindeutig in den besseren Händen und
nur 20 Prozent bei Ferrero.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass sogar eine Mehrheit von
35 Prozent bei den ÖVP-Sympathisanten die Neutralität bei Fischer
besser aufgehoben glaubt, als bei Ferrero (30 %). Nur für
FPÖ-SympathisantInnen ist Ferrero (37 %) in dieser Frage vor
Fischer(35%).
Winterauer: "Das ist die Quittung für den Zick-Zack-Kurs der
Außenministerin bei Neutralität und NATO-Beitritt. Gestern dafür und
heute dagegen. Nur Heinz Fischer hat nie einen Zweifel daran
gelassen, dass er für uneingeschränkte Neutralität steht!", schließt
Winterauer.
OTS0064 2004-04-21/10:09
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