• 19.04.2004, 12:09:08
  • /
  • OTS0117 OTW0117

Stadt- und Umlandmanagement (SUM) gestartet

Wien (OTS) - Zwei Auftaktsveranstaltungen in Laxenburg und
Korneuburg signalisierten große Bereitschaft aller Beteiligten

Wien (RK). Wien will mit den niederösterreichischen
Umlandgemeinden stärker zusammenarbeiten. Dafür eingerichtet wurde
nun das SUM, was soviel wie "Stadt- und Umlandmanagement" bedeutet.
Sogenannte Stadtumlandforen sollen Impulse für einen fairen,
dynamischen und wettbewerbsfähigen Interessensausgleich über alle
Politik- und Verwaltungsfelder hinweg ergeben. Angestrebt wird ein
gemeinsames Auftreten von niederösterreichischen Gemeinden und Wiener
Bezirken. In Laxenburg und Korneuburg haben vor wenigen Tagen
erstmals Vertreter des SUM ihre Vorstellungen Bürgermeistern und
Bezirksvorstehern ihr Arbeitsprogramm bzw. die Zukunftsthemen
vorgestellt.

Wiens Stadtbaudirektor: Meilenstein der Kooperation zwischen
Wiener Randbezirken und NÖ-Umlandgemeinden

Dem SUM steht innerhalb einer Steuerungsgruppe der Wiener
Stadtbaudirektor Gerhard Weber und der Leiter der Gruppe Raumordung,
Umwelt und Verkehr der Niederösterreichischen Landesregierung
Friedrich Zibuschka vor. Gesteuert wird SUM in der
Planungsgemeinschaft Ost (PGO), in dem je ein Bürgermeister aus dem
Südraum von Wien sowie ein Wiener Bezirksvorsteher aus dem Süden
Wiens sowie ein Bürgermeister aus dem nördlichen Gebiet Wiens und
einem Bezirksvorsteher aus "Transdanubien". "In weiterer Folge wird
auch im Westen das Stadtumlandmanagement tätig sein", sagte
Baudirektor Weber gegenüber der Rathauskorrespondenz am Montag. Für
ihn bedeutet der Start von SUM ein Meilenstein der regionalen
Kooperation zwischen den Wiener Außenbezirken und den
Niederösterreichischen Umlandgemeinden.

SUM ist Kommunikator und Vermittler zwischen Verwaltung und
Kommunen

In Fragen der Betriebsstandortfestlegung, Grünraumplanung und
Festlegung der Form der Infrastruktur wird SUM zwischen den
Landesverwaltungen und den Kommunen vermitteln, um die Kooperation
beider Vertreter zu steigern. Dabei soll die Information zwischen
beiden Stellen mit Hilfe der SUM regelmäßig ausgetauscht und auch
verbessert werden. Dadurch wird die Zusammenarbeit bei der Planung
und Umsetzung von Projekten wesentlich gestärkt. Schließlich wollen
die Repräsentanten des SUM zwecks Weiterentwicklung der
Organisationsform in Fragen der Umsetzung von Projekten direkt mit
den betoffenen Sachbearbeitern und Politikern in Kontakt treten.

Positive Resonanz zu SUM zeigten die betroffen Politiker

Die in Laxenburg und Korneuburg anwesenden Politiker reagierten
äußerst positiv auf den Start von SUM. Sie bezeichneten diese
Initiative als "neue Qualität der Zusammenarbeit über Gemeinde-,
Bezirks- und Landesgrenzen hinweg und erwarteten sich einen Nutzen
für die eigene Gemeinde bzw. eigenen Bezirk. Sie wünschten sich von
den SUM-Initiatoren eine effiziente Organisationsform, um etwaige
"leere Kilometer" zu vermeiden. In mehreren Gemeinden und Wiener
Bezirken waren seit einiger Zeit Aktivitäten in Richtung
Zusammenarbeit unternommen worden, die nun in Arbeitsgruppen
besprochen bzw. erweitert werden.

Vier Arbeitsgruppen werden sich mit Zukunftsthemen für das
Stadtumland auseinander setzen

Sowohl im Süden der Region sowie auch im Norden werden
Arbeitsgruppen eingesetzt, die sich mit folgenden Zukunftsthemen
beschäftigen sollen:

o Festlegung von Art und Weise der Zusammenarbeit der
  Stadtumlandforen
o Betriebsstandortfragen, Mobilität und Verkehr
o Grünraum, Freizeit und Tourismus
o Soziales, Bildung und Kultur

Straßburg und Hannover haben vor 30 Jahre begonnen

Ein bei beiden Auftaktsveranstaltungen präsentierter Bericht
über die Stadtumlandpolitik von Straßburg und Hannover zeigte, dass
sich beide Regionen vor allem wirtschaftlich besser entwickelt und
sich wesentliche Vorteile sowohl für die Stadt als auch für die
Umlandgemeinden ergeben haben.

Ansprechpartner für den Süden ist der Stadtumlandmanager Andreas
Hacker: 0676 669 13 84, für den Norden ist es die
Stadtumlandmanagerin Ulla Kremsmayer: 01 4000 88849. (Schluss) hl

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Horst Lassnig
Tel.: 4000/81 043, Handy: 0664/441 37 03
mailto:las@m53.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel