- 16.04.2004, 18:07:23
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Sanatorium Mehrerau: Zukunft gesichert
Künftig jeweils 20 Nachsorge- und Belegbetten, Erweiterung auf 50 Betten möglich
Bregenz (VLK) - Das Sanatorium Mehrerau hat seit heute, Freitag,
wieder eine gesicherte Zukunft. In den abschließenden
Verhandlungsrunden konnte eine einvernehmliche Einigung mit der
Leitung des Klosters Mehrerau, Chefärztin Hedwig Birnbaumer und den
Gemeinden erzielt werden, freute sich Landeshauptmann Herbert
Sausgruber in einem gemeinsamen Pressegespräch mit
Gesundheitslandesrat Hans-Peter Bischof und Abt Kassian Lauterer.
Somit steht das Sanatorium den Patienten auch in Zukunft zur
Verfügung.
"Das Sanatorium Mehrerau ist in dieser Form ein wichtiger Baustein
in der Gesundheitslandschaft Vorarlbergs und deshalb freut es uns um
so mehr, dass wir den Erhalt des Krankenhauses und des
Qualitätsangebotes sichern konnten, betonte Landesrat Bischof.
20 Nachsorgebetten, 20 Belegbetten
Neben dem Belegbettenbereich, in dem Patienten auch während des
stationären Aufenthaltes von ihren behandelnden Ärzten - so wie
bisher - weiterbetreut werden, bekommt die Nachsorgebetreuung in der
Mehrerau einen neuen Standort. Dieser ist eng mit dem LKH Bregenz
vernetzt zu sehen.
"Diese Form der abgestuften Akutbehandlung, die Österreichweit
einmalig ist und gerade älteren Patienten ein geschütztes Ambiente
bietet, kann idealerweise im Mehrerauer Krankenhaus, das
Sanatoriumscharakter hat, angeboten werden", freute sich Bischof.
Basis dieses Behandlungs- und Betreuungsprofils stellen 20 Betten im
Bereich Nachsorge und 20 Betten für Belegarzttätigkeit dar. Wenn der
Bedarf gegeben ist, kann der Gesamtbettenstand auf insgesamt 50
Plätze erhöht werden und würde dann dem derzeitigen tatsächlichen
Bettenangebot entsprechen. Bischof: "Auch das Leistungsangebot wird
praktisch unverändert sein, weil auch weiterhin kleine operative
Eingriffe oder endoskopische Untersuchungen (Spiegelungen)
durchgeführt werden können."
Einvernehmliche Lösung
Dieser Lösungsvorschlag fand die Zustimmung des Konvents des
Klosters Mehrerau, informierte Abt Lauterer. Die
Finanzierungsmodalitäten konnten mit den verhandlungsbeauftragten
Bürgermeistern geklärt und damit die gemeinsame Abgangstragung von
1,3 Millionen Euro - im Verhältnis 60 Prozent Land, 40 Prozent
Gemeinden - für das Sanatorium abgesichert werden. Die Verantwortung
für das Mehrerauer Spital wird vollständig in die
Krankenhausbetriebsgesellschaft integriert werden. Die beschlossenen
Vorhaben werden ab 2005 umgesetzt.
Facts:
- 20 Nachsorgebetten
- 20 Belegbetten
- Erweiterung nach Bedarf auf maximal 50 Betten
- Eingriffsraum bleibt erhalten
- Verzicht auf größeren Umbau
- Instandhaltungsarbeiten
- Abgangskosten: 1,3 Millionen Euro
(tm)
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OTS0220 2004-04-16/18:07
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