Sanatorium Mehrerau: Zukunft gesichert

Künftig jeweils 20 Nachsorge- und Belegbetten, Erweiterung auf 50 Betten möglich

Bregenz (VLK) - Das Sanatorium Mehrerau hat seit heute, Freitag, wieder eine gesicherte Zukunft. In den abschließenden Verhandlungsrunden konnte eine einvernehmliche Einigung mit der Leitung des Klosters Mehrerau, Chefärztin Hedwig Birnbaumer und den Gemeinden erzielt werden, freute sich Landeshauptmann Herbert Sausgruber in einem gemeinsamen Pressegespräch mit Gesundheitslandesrat Hans-Peter Bischof und Abt Kassian Lauterer. Somit steht das Sanatorium den Patienten auch in Zukunft zur Verfügung.
"Das Sanatorium Mehrerau ist in dieser Form ein wichtiger Baustein in der Gesundheitslandschaft Vorarlbergs und deshalb freut es uns um so mehr, dass wir den Erhalt des Krankenhauses und des Qualitätsangebotes sichern konnten, betonte Landesrat Bischof.

20 Nachsorgebetten, 20 Belegbetten

Neben dem Belegbettenbereich, in dem Patienten auch während des stationären Aufenthaltes von ihren behandelnden Ärzten - so wie bisher - weiterbetreut werden, bekommt die Nachsorgebetreuung in der Mehrerau einen neuen Standort. Dieser ist eng mit dem LKH Bregenz vernetzt zu sehen.

"Diese Form der abgestuften Akutbehandlung, die Österreichweit einmalig ist und gerade älteren Patienten ein geschütztes Ambiente bietet, kann idealerweise im Mehrerauer Krankenhaus, das Sanatoriumscharakter hat, angeboten werden", freute sich Bischof. Basis dieses Behandlungs- und Betreuungsprofils stellen 20 Betten im Bereich Nachsorge und 20 Betten für Belegarzttätigkeit dar. Wenn der Bedarf gegeben ist, kann der Gesamtbettenstand auf insgesamt 50 Plätze erhöht werden und würde dann dem derzeitigen tatsächlichen Bettenangebot entsprechen. Bischof: "Auch das Leistungsangebot wird praktisch unverändert sein, weil auch weiterhin kleine operative Eingriffe oder endoskopische Untersuchungen (Spiegelungen) durchgeführt werden können."

Einvernehmliche Lösung

Dieser Lösungsvorschlag fand die Zustimmung des Konvents des Klosters Mehrerau, informierte Abt Lauterer. Die Finanzierungsmodalitäten konnten mit den verhandlungsbeauftragten Bürgermeistern geklärt und damit die gemeinsame Abgangstragung von 1,3 Millionen Euro - im Verhältnis 60 Prozent Land, 40 Prozent Gemeinden - für das Sanatorium abgesichert werden. Die Verantwortung für das Mehrerauer Spital wird vollständig in die Krankenhausbetriebsgesellschaft integriert werden. Die beschlossenen Vorhaben werden ab 2005 umgesetzt.

Facts:
- 20 Nachsorgebetten
- 20 Belegbetten
- Erweiterung nach Bedarf auf maximal 50 Betten
- Eingriffsraum bleibt erhalten
- Verzicht auf größeren Umbau
- Instandhaltungsarbeiten
- Abgangskosten: 1,3 Millionen Euro
(tm)

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