- 16.04.2004, 12:05:04
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Gehrer und Rübig bei Europa-Talk: Forschung ist treibende Kraft
Österreich hat in jüngster Vergangenheit massiv in Forschung und Technologie investiert
Wien, 16. April 2004 (ÖVP-PK) Im Rahmen der Schlussveranstaltung
der Reihe "Europa-Talk" griffen Bildungsministerin Elisabeth Gehrer
und MEP Dr. Paul Rübig heute, Freitag, die Themen "Forschung und
Entwicklung" auf. Investitionen in Bildung und Forschung seien die
Grundlagen für die Entwicklung der Gesellschaft, Sicherung der
Wirtschaft und die Schaffung von Arbeitsplätzen, strich Gehrer die
Bedeutung von Forschung und Entwicklung hervor. Die Forschung sei die
treibende Kraft der Entwicklung in unserer Gesellschaft. Besondere
Bedeutung komme auch der Grundlagenforschung sowie der Zusammenarbeit
zwischen verschiedenen Instituten zu, so Gehrer. ****
Mit den Barcelona-Zielen wurde im März 2002 von den europäischen
Staats- und Regierungschefs beschlossen, dass die Gesamtausgaben für
Forschung, Entwicklung und Innovation erhöht werden. Bis im Jahr 2010
soll ein Niveau von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts(BIP)
erreicht werden. "Dieses gemeinsame Ziel haben die einzelnen Staaten
mit ihren nationalen Forschungsaktivitäten und Bildungsangeboten zu
erreichen", so Gehrer. "Wir gehen auf ein Europa zu, in dem das Ziel
dasselbe sein muss, aber nicht der Weg vereinheitlicht wird."
Österreich habe bereits in jüngster Vergangenheit massiv und im
europäischen Vergleich überdurchschnittlich in Forschung investiert,
betonte die Bildungsministerin. Die Gesamtsumme der österreichischen
Forschungsausgaben des Jahres 2004 wird laut jüngsten Prognosen der
Statistik Austria 2,27 Prozent des BIP erreichen. Damit konnte eine
Steigerung gegenüber dem vorigen Jahr erzielt werden. "Österreich hat
mit seinen Innovationen im Bereich der Förderung der Forschung und
durch die steuerlichen Maßnamen die besten Chancen, zu einem
wichtigen Standort in Mitteleuropa für Forschung, Betriebe,
Wirtschaft und Entwicklung zu werden", sagte Gehrer. Hilfreich seien
dabei auch die Brücken zu den Nachbarländern, die schon seit längerer
Zeit bestehen.
MEP Dr. Paul Rübig verwies auf die sehr gute österreichische
Erfolgsbilanz bei den europäischen Rahmenforschungsprogrammen. Beim
5. Rahmenprogramm konnte Österreich eine hundertprozentige
Rückflussquote erreichen. "Wir haben keine Mittel in Brüssel liegen
gelassen", so Rübig. Auch beim 6. Rahmenprogramm ist Österreich sehr
gut unterwegs, das 7. Rahmenprogramm werde bereits diskutiert. Rübig
betonte, dass die Rückholung von "abgewanderten" Forscherinnen und
Forschern eine wichtige Ausgabe sei und vieles unternommen werde, um
die Forschung vor allem für Frauen attraktiver zu machen. "Es ist ein
enormes Potenzial für die Zukunft vorhanden", freute sich Rübig.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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