Zu viele Fahrräder mit zu wenig Licht: Sportartikelhandel unterstützt Initiative "light my bike"

Aichinger: "Auch neu angeschaffte Räder brauchen ein Mal pro Jahr ein Service!" - Sportartikelhändler Anlaufstelle zur Überprüfung von Ausrüstung und Wartungszustand

Wien (PWK255) - "Der heimische Sportartikelhandel ist Anlaufstelle in Sachen Fahrradsicherheit. Denn die Sicherheit der Radfahrerinnen und Radfahrer ist uns Anliegen und Auftrag", so Ernst Aichinger, Obmann des Bundesgremiums des Sportartikelhandels der Wirtschaftskammer Österreich. "Wir freuen uns, bei der vom im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie angesiedelten österreichischen Verkehrssicherheitsfonds ins Leben gerufenen Initiative ‚light my bike’ einen Beitrag leisten zu können."

Um die "light my bike"-Botschaft "Wichtig ischt, dass D’ sichtbar bischt" entsprechend zu kommunizieren, werden Infomaterial, Aufkleber, Karten und Plakate über Händler und Schulen und bei diversen Sport-Events verteilt. Im Internet gibt es auf der light my bike-Homepage mit der URL www.lightmybike.at Informationen zur Initiative sowie zum Gewinnspiel mit tollen Preisen. Von logistischer Hilfestellung bis hin zu Preisen, die für das Gewinnspiel zur Verfügung gestellt werden, reicht die Unterstützung des Sportartikelhandels. Der Verkehrssicherheitsfonds des Bundes wiederum fördert österreichweite Projekte wie eben "light my bike". "Das Fördervolumen von der Gründung des VSF bis heute beträgt 45 Millionen Euro", so Fonds-Geschäftsführer Günter Breyer.

Dem Fahrrad kommt sowohl als Sport- und Freizeitgerät wie auch als Verkehrsmittel eine zunehmende Bedeutung zu. Ausrüstung und Wartungszustand bestimmen die Sicherheit auf zwei Rädern wesentlich. "Rund 3 Millionen schon vor längerer Zeit angeschaffte Fahrräder sind in Österreich unterwegs", weiß Ernst Aichinger. "Die sollten - am besten vor Beginn der Radlersaison - auf Ausrüstung und Wartungszustand überprüft werden. Aber auch neu angeschaffte Räder müssen mindestens ein Mal pro Jahr zum Sicherheitscheck", ruft der Experte in Erinnerung. "Wir führen die Überprüfung von Ausrüstung und Wartungszustand gerne durch. Wenden Sie sich dazu bitte an den Sporthändler Ihres Vertrauens", so Aichingers Rat für den ersten Schritt zu einem fitten Bike am Beginn der Radlersaison.
In Sachen "sichere Drahtesel" gibt es noch einiges zu tun, wie ein Blick auf die ernüchternden Zahlen beweist: Rupert Kisser, Leiter des Insitutes "Sicher Leben", weiß aus Erhebungen von allein 300.000 Radfahrern pro Jahr, die sich beim Radeln so schwer verletzten, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. "Bei einem Großteil der Unfälle mit Radfahrerbeteiligung spielt", so Kisser, "mangelnde Beleuchtung des fahrbaren Untersatzes eine Rolle."

Zwar gilt seit Mai 2003 für sämtliche Fahrräder, die auf öffentlichen Straßen benutzt werden, die Fahrradverordnung. Aber obwohl die technischen Mindestanforderungen simpel sind, entsprechen laut aktuellen Untersuchungen mehr als 90 Prozent der Fahrräder nicht den gesetzlichen Auflagen. Vor allem die Ausrüstung mit Reflektoren und Lampen ist häufig unzureichend.

Aber nicht nur die nötige Beleuchtung ist für Zweiradfahrer überlebenswichtig. Informationen zur Ausrüstung, die aus einem Fahrrad ein sicheres und verkehrstüchtiges Fahrrad macht, sowie zur Zweirad-Sicherheitsüberprüfung "Check your bike" gibt es im Internet auf http://check-and-ride.sicherleben.at. (JR)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
BGr Sportartikelhandel
Dkfm. Ernst Aichinger
Tel.: (++43-1) 0590 900-3370
Mag. Eldrid Mänhardt
Tel.: (++43-1) 0590 900-3346
http://wko.at/Presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0005