Darabos: Schwache Beliebtheit Ferreros in den eigenen Reihen

Ferrero-Waldner war nicht Wunschkandidatin der ÖVP

Wien (SK) "Die billige Polemik aus dem ÖVP-Generalsekretariat kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die VP-Kandidatin Ferrero-Waldner nicht die Wunschkandidatin der ÖVP war und auch zehn Tage vor der Wahl ihre Beliebtheitswerte selbst in ÖVP-Reihen äußerst schwach sind", so SPÖ-Bundesgeschäftführer Norbert Darabos zu den heutigen Aussagen von VP-Generalsekretär Lopatka. Darabos verwies dazu auf die aktuelle Umfrage der SWS, wonach nur 17 Prozent der VP-Anhänger Ferrero-Waldner sehr schätzen; bei Fischer liegt dieser Wert unter SPÖ-Anhängern bei 43 Prozent. ****

Dies sei nicht sehr verwunderlich, war doch Ferrero-Waldner nicht die Wunschkandidatin der ÖVP, so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer, der in diesem Zusammenhang an das Hin-und-Her schon bei der Nominierung Ferreros als VP-Kandidatin für die Hofburg erinnerte. So musste sie sich selber als Kandidatin nominieren und es dauerte für die Außenministerin einige Tage bangen Wartens, bis sich die ÖVP-Spitze, nachdem Landeshauptmann Pröll abgesagt hatte, auf sie einigte. Demgegenüber stand und steht die SPÖ völlig geschlossen hinter Heinz Fischer, so Darabos.

"Die plakativen Sprüche Lopatkas werden Ferrero-Waldner jedenfalls heute Abend bei der TV-Konfrontation nichts nützen. Heute muss sie Klartext reden, ob es um ihren Zick-Zack-Kurs in Sachen NATO, ihre Forderung nach österreichischen Polizisten im Irak oder ihre Unterstützung aller unsozialer Maßnahmen der Regierung geht", so Darabos abschließend. (Schluss) ah

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