• 15.04.2004, 12:57:10
  • /
  • OTS0162 OTW0162

Darabos: Schwache Beliebtheit Ferreros in den eigenen Reihen

Ferrero-Waldner war nicht Wunschkandidatin der ÖVP

Wien (SK) "Die billige Polemik aus dem ÖVP-Generalsekretariat
kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die VP-Kandidatin
Ferrero-Waldner nicht die Wunschkandidatin der ÖVP war und auch zehn
Tage vor der Wahl ihre Beliebtheitswerte selbst in ÖVP-Reihen äußerst
schwach sind", so SPÖ-Bundesgeschäftführer Norbert Darabos zu den
heutigen Aussagen von VP-Generalsekretär Lopatka. Darabos verwies
dazu auf die aktuelle Umfrage der SWS, wonach nur 17 Prozent der
VP-Anhänger Ferrero-Waldner sehr schätzen; bei Fischer liegt dieser
Wert unter SPÖ-Anhängern bei 43 Prozent. ****

Dies sei nicht sehr verwunderlich, war doch Ferrero-Waldner nicht die
Wunschkandidatin der ÖVP, so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer, der in
diesem Zusammenhang an das Hin-und-Her schon bei der Nominierung
Ferreros als VP-Kandidatin für die Hofburg erinnerte. So musste sie
sich selber als Kandidatin nominieren und es dauerte für die
Außenministerin einige Tage bangen Wartens, bis sich die ÖVP-Spitze,
nachdem Landeshauptmann Pröll abgesagt hatte, auf sie einigte.
Demgegenüber stand und steht die SPÖ völlig geschlossen hinter Heinz
Fischer, so Darabos.

"Die plakativen Sprüche Lopatkas werden Ferrero-Waldner jedenfalls
heute Abend bei der TV-Konfrontation nichts nützen. Heute muss sie
Klartext reden, ob es um ihren Zick-Zack-Kurs in Sachen NATO, ihre
Forderung nach österreichischen Polizisten im Irak oder ihre
Unterstützung aller unsozialer Maßnahmen der Regierung geht", so
Darabos abschließend. (Schluss) ah

OTS0162    2004-04-15/12:57

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel