- 09.04.2004, 12:22:25
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Fischer besucht SOS-Kinderdorf Hinterbrühl
Wien (SK) Mit Österreichs längster Schmalspureisenbahn, der
"Mariazellerbahn", begab sich Bundespräsidentschaftskandidat Heinz
Fischer am Donnerstag ins Pielachtal. Die Fahrt, die Fischer von den
Naturfreunden zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte, führte von St.
Pölten bis nach Frankenfels. Erfreut und überrascht zeigte sich Heinz
Fischer über die zahlreichen Beifallskundgebungen, die es entlang der
einzelnen Stationen gab. Mit Jubel, Applaus und Geschenken empfingen
die NiederösterreicherInnen den Bundespräsidentschaftskandidaten.
Fischer siegesgewiss: "Mit eurer Hilfe und Unterstützung, will und
werde ich der nächste Bundespräsident sein".****
Herzlich Willkommen hieß es dann auch in Frankenfels, wo sich
ÖVP-Bürgermeister Ernst Langthaler über den Besuch Heinz Fischers
sichtlich sehr freute. Fischer bedankte sich für den herzlichen
Empfang und versprach, die vielen Anliegen und Wünsche, die im
persönlichen Gespräch an ihn herangetragen wurden, ernst zu nehmen:
"Nicht die Gegensätze zuspitzen, sondern den Konsens fördern und auch
für andere Argumente Verständnis zeigen, heißt mein Motto."
Zünftig ging es dann beim Sterz-Kochen auf der
Holzknechthütte am Hausstein zu. Der Bergbauernhof, dessen Wurzeln
bis ins Spätmittelalter reichen, lud zum Sterzessen, das Heinz
Fischer unter großer Publikumbeteiligung selbst anrührte und
servierte. Im Anschluss daran ging es zum SOS-Kinderdorf Hinterbrühl,
wo Fischer die zahlreichen Kinder mit Schoko-Osterhasen überraschte.
Bei einem Besuch einer Kinderdorffamilie zeigte sich Fischer dann
auch sehr erfreut über die gute Kinderbetreuung und würdigte die
SOS-Kinderdörfer als eine überaus wichtige, soziale und humanitäre
Institution. Das SOS-Kinderdorf Hinterbrühl ist das größte Europas
und gilt als Modell für die SOS-Kinderdorfarbeit in aller Welt.
(Schluss) rr
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