• 08.04.2004, 10:50:46
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Nowohradsky: Chaotische SP-Schulpolitik schadet dem ländlichen Raum

SP-NÖ sollte in ihrer eigenen Partei Überzeugungsarbeit leisten

St. Pölten (NÖI) - Die Schulreformpläne der SPÖ im
Österreich-Konvent beweisen wieder einmal ihre totale Ignoranz
gegenüber den ländlichen Regionen. Bei der von der SPÖ
vorgeschlagenen Mindestgröße für Schulen von 300 bis 1.000 Schülern
wären in Niederösterreich 94 Prozent der allgemeinbildenden
Pflichtschulen betroffen. So werden allein in 622 Volksschulen und
224 Hauptschulen weniger als 300 Schülerinnen und Schüler
unterrichtet. Nur in 22 Volksschulen und 39 Hauptschulen wird diese
Schülerzahl erreicht. Wenn SP-NÖ Bildungssprecher Cerwenka jetzt noch
versucht, diesen Vorschlag schönzureden, ist das mehr als merkwürdig.
Obwohl der NÖ Landtag erst vor einer Woche Forderungen zum Erhalt der
ländlichen Schulen auch mit den Stimmen der SP-Mandatare beschlossen
hat, findet man heute für ein völlig gegenteiliges Modell der
Bundes-SPÖ keine kritischen Worte. Damit beweist die SP-NÖ einmal
mehr ihren Platz als Beiwagerl der Sozialisten auf Bundesebene, zeigt
sich LAbg. Herbert Nowohradsky zur Wortspende von SP-Cerwenka
enttäuscht.*****

OTS0072    2004-04-08/10:50

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