• 08.04.2004, 10:31:00
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FP-Madejski: Flugfeld Aspern: WWFF-Pläne für Bevölkerung und Umwelt unverträglich

Monstervorhaben der Stadt Wien auf dem Flugfeld sind abzulehnen

Wien, 08.04.03 (fpd) - Die monströsen Pläne des WWFF (Wiener
Wirtschaftsförderungsfonds) für das Flugfeld Aspern werden von der
Bevölkerung in Aspern, Breitenlee, Essling und Neu-Essling vehement
abgelehnt. Auch die Wiener Freiheitlichen werden der angedachten
Ansiedlung von bis zu 40.000 Menschen heftigen Wiederstand
entgegensetzen, erklärte Planungssprecher LAbg. Dr. Herbert Madejski.

Die Zeiten, wo riesige Plattenbauten in die Höhe gezogen wurden,
sollten der Vergangenheit angehören. Heute seien kleiner
dimensionierte Projekte bei den Menschen gefragt, die nicht mehr das
Gefühl vermitteln, als Nummer in einem anonymen Wohnsilo zu hausen.

Die Freiheitlichen haben ja mit ihrer innovativen Projektidee eines
"Thermenparks" mit angeschlossener "Thermensiedlung" am Flugfeld
Aspern große Unterstützung bei der Bevölkerung erfahren. Ein
moderndes Thermalbad mit allen Extras sowie gründurchzogene
Siedlungen mit Kleingarten-, Reihen- und Einfamilienhäuser würden
gemeinsam mit einem maßvoll erweitertem Betriebsbaugebiet im Südteil
des Flugfeldes einen optimalen Mix ergeben, so Madejski.

Ein Schulzentrum sei ebenso vorgesehen wie Angebote zur Nahversorgung
abseits einfallsloser Blechhallen in den diversen Gewerbeparks.
Aufgeschlossen würde das Areal durch die U 2-Verlängerung auf das
Flugfeld und der Verlängerung der A-23 nördlich der
Ostbahnbegleitsstraße bis zur künftigen S 1 (Nordostumfahrung).

In diesem Zusammenhang erteilte Madejski der von SPÖ und ÖVP
forcierten Innenvariante der S 1, die direkt über das Flugfeld führen
würde, eine erneute Absage. Weit über 10.000 Unterschriften gegen
dieses Wahnsinnsprojekt, das den 22. Bezirk zerschneiden und die
Lebensqualität zerstören würde, sprechen eine deutliche Sprache.

Eine Trassenvariante außerhalb der Stadtgrenze im weitgehend
unverbautem Gebiet werde von den Menschen bevorzugt und bringe nach
den Zahlen ÖSAG auch eine deutlich größere Entlastung für die
Ortskerne von Aspern und Essling. Wir sind daher zuversichtlich, dass
die verantwortlichen Stellen in Land und Bund im Endeffekt keine
Entscheidung treffen werden, die dem dezidierten Willen der
betroffenen Bevölkerung widerspricht, schloss Madejski. (Schluß)am

OTS0064    2004-04-08/10:31

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