- 05.04.2004, 13:35:43
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Hypo-Alpe-Adria Bank: Privatisierung anstatt Kärnten-Anleihe
VP-Abgeordneter Klaus AUER fordert die Privatisierung der Landes-Hypobank
Klagenfurt (OTS) - Im Regierungsprogramm der blau-roten Koalition
findet sich eine Kärnten-Anleihe zur Finanzierung der stolz
verkündeten "Groß-Groß-Vorhaben" und zudem sprechen Haider und
Ambrozy von einer moderaten Neuverschuldung. "Warum geht man nicht
den klaren Weg der Privatisierung und legt das Geld in einem
Infrastrukturfonds an," fordert Nationalrat Auer.
Das Land Kärnten ist noch zu 52 % Eigentümer an der
Hypo-Alpe-Adria Bank AG. "Mit den Erträgnissen aus der
Voll-Privatisierung könnten die wesentlichsten Vorhaben der nächsten
Jahrzehnte realisiert werden." Dazu gehören für Klaus Auer die
Großprojekte bei Bahn und Straße und die Modernisierung der
Krankenanstalten, aber auch die Stärkung der Regionen durch den
Ausbau des ländlichen Wegenetzes und die Förderung der KMU`s.
Weitere Vorteile wären für den ÖVP-Abgeordneten die Belebung des
Wettbewerbs in der Bankenlandschaft Kärntens und die Zurückdrängung
des parteipolitischen Einflusses durch den zuständigen Referenten.
In den Nachbarbundesländern Steiermark und Salzburg hält das Land
nur mehr 25 bzw. 10 % an Hypobank-Anteilen. Auer abschließend: "Auch
der Finanzminister hält sich auf Bundesebene keine Hausbank und wenn
eine Regierungspartei ihre Parteienfinanzierung dort verpfändet, dann
riecht das nach Missbrauch. Die ehrliche Lösung wäre die
Privatisierung!"
OTS0113 2004-04-05/13:35
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