Hypo-Alpe-Adria Bank: Privatisierung anstatt Kärnten-Anleihe

VP-Abgeordneter Klaus AUER fordert die Privatisierung der Landes-Hypobank

Klagenfurt (OTS) - Im Regierungsprogramm der blau-roten Koalition findet sich eine Kärnten-Anleihe zur Finanzierung der stolz verkündeten "Groß-Groß-Vorhaben" und zudem sprechen Haider und Ambrozy von einer moderaten Neuverschuldung. "Warum geht man nicht den klaren Weg der Privatisierung und legt das Geld in einem Infrastrukturfonds an," fordert Nationalrat Auer.

Das Land Kärnten ist noch zu 52 % Eigentümer an der Hypo-Alpe-Adria Bank AG. "Mit den Erträgnissen aus der Voll-Privatisierung könnten die wesentlichsten Vorhaben der nächsten Jahrzehnte realisiert werden." Dazu gehören für Klaus Auer die Großprojekte bei Bahn und Straße und die Modernisierung der Krankenanstalten, aber auch die Stärkung der Regionen durch den Ausbau des ländlichen Wegenetzes und die Förderung der KMU`s.

Weitere Vorteile wären für den ÖVP-Abgeordneten die Belebung des Wettbewerbs in der Bankenlandschaft Kärntens und die Zurückdrängung des parteipolitischen Einflusses durch den zuständigen Referenten.

In den Nachbarbundesländern Steiermark und Salzburg hält das Land nur mehr 25 bzw. 10 % an Hypobank-Anteilen. Auer abschließend: "Auch der Finanzminister hält sich auf Bundesebene keine Hausbank und wenn eine Regierungspartei ihre Parteienfinanzierung dort verpfändet, dann riecht das nach Missbrauch. Die ehrliche Lösung wäre die Privatisierung!"

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