MIEDL: ÖVP-VORSCHLAG DES BEDINGTEN FÜHRESCHEINENTZUGES IN GREIFBARER NÄHE

ÖVP-Verkehrssprecher: Vormerksystem und geänderter Strafkatalog werden Verkehrssicherheit bedeutend erhöhen

Wien, 2. April 2004 (ÖVP-PK) Erfreut ist ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Werner Miedl darüber, dass durch die positive Haltung des Verkehrsministers die Realisierung des ÖVP-Modells des bedingten Führerscheinentzuges in greifbare Nähe rückt. "Unser Vorschlag beinhaltet zielgerichtet und genau das Erfassen der Hochrisikolenker und aller Deliktsgruppen, die zu schweren Verkehrsunfällen führen können", ergänzte Miedl heute, Freitag. ****

Der von Miedl federführend ausgearbeitete ÖVP-Vorschlag kurz zusammengefasst:

o Lenker von Fahrzeugen, die Delikte begehen, die zu schweren

Verkehrsunfällen führen können, wie etwa Drogen, Alkohol, Geschwindigkeitsüberschreitungen, zu geringer Sicherheitsabstand, kein Fahren auf Sicht, aber auch das Nichtanschnallen von Kindern im Fahrzeuginneren oder gefährliches Verhalten am Schutzweg, sollen mit Führerschein-Entzügen bestraft werden. "Wir wollen, dass pädagogisch richtig gestraft wird. Wenn die Behörde sofort auf Fehlverhalten reagiert, ist dies unserer Meinung nach pädagogisch richtig und verantwortungsvoll, weil damit Risikolenker sofort aus dem Verkehrs gezogen werden können und das auch zu Verhaltensänderungen führen wird", erläuterte Miedl.

o österreichweit einheitliche Strafhöhen; o bei bestimmten Delikten: Organmandate auf EU-Niveau;

AUCH ZUSÄTZLICHE SANKTIOSMODELLE NEBEN FÜHRERSCHEINENTZUG

Neben dem Führerscheinentzug will Miedl aber auch zusätzliche Sanktionsmodelle einführen. So sollte neben dem Führerscheinentzug und Geldstrafen auch das "Zurück auf die Schulbank" Verhaltensänderungen bei Verkehrsrowdies herbeiführen. "Als Lehrinhalte sind neben der klassischen Verkehrswissensvermittlung und psychologischer Nachschulung auch Gespräche mit Notärzten und Pädagogen und Verkehrsperfektionsfahrten vorzusehen."

"Darüber hinaus verzichte ich aber nicht auf meine Forderung, dass der Führerschein kostengünstiger und die Administration anstelle der Behörden künftig von den Fahrschulen nach dem "One-Stop-Shop"-Prinzip wahrgenommen werden soll", schloss der ÖVP-Verkehrssprecher. (Schluss)

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