• 02.04.2004, 13:37:03
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Brinek: SPÖ redet gute Bildungspolitik kaputt

Hohe Qualität an heimischen Schulen und Universitäten

Wien, 2. April 2004 (ÖVP-PK) "Die SPÖ hat gestern bei der
Präsentation des Kompetenzteams den Versuch unternommen, die gute
österreichische Schule als 'halbtägige Dorfschule' schlecht zu reden.
Heute versuchen sozialdemokratische Organisationen dasselbe bei einer
Demonstration", sagte heute, Freitag, ÖAAB-Frauenvorsitzende ÖVP-
Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Dr. Gertrude Brinek. ****

Die Wissenschaftssprecherin wies die SPÖ-Aktion entschieden
zurück. Die anerkannten heimischen Schulen und Universitäten hätten
dies nicht verdient. Sowohl aus internationalen Vergleichen als auch
aus österreichweiten Umfragen gehe die hohe Qualität unserer Schulen
und Bildungseinrichtungen und die gute Arbeit der Lehrerinnen und
Lehrer klar hervor. Natürlich müsse auch weiterhin an einer
Steigerung der Qualität der Bildngseinrichtungen gearbeitet werden,
was in Österreich aber auch geschehe. "Das Bildungssystem schlecht zu
reden ist dabei aber kontraproduktiv", so Brinek.

Zur Qualität unserer Bildungseinrichtungen trage es auch nicht
bei, wenn die sozialdemokratischen Organisationen versuchen würden,
durch Behauptungen vom angeblichen Kaputtsparen der
Bildungseinrichtungen, Panik zu verbreiten. "Das Gegenteil ist
nämlich der Fall: die Universitäten erhalten heuer sechs Prozent mehr
Budget als im letzten Jahr. Bei den Gymnasien stehen für den
laufenden Sachaufwand wie Heiz- oder Reinigungskosten und für Anlagen
wie die Ausstattung, beispielsweise von Physiksälen, heuer um 4,27
Millionen Euro, das sind neun Prozent, mehr zur Verfügung als im
vergangenen Jahr. Anstatt alles schlecht zu reden, sollten sich diese
Organisationen an den Qualitätsentwicklungsprozessen wie
"klasse:zukunft" beteiligen und sich mit sachlichen und konstruktiven
Vorschlägen einbringen", betonte die Wissenschaftssprecherin.

Brinek wies auch darauf hin, welch diffuses Licht auf Gusenbauer
und die SPÖ geworfen werde, wenn seine sozialdemokratischen
Jugendorganisationen, wie die sozialdemokratischen Schüler- und
Studierendenvertretungen und die GPA Jugend, gemeinsam mit der
radikalen "Linkswende" alles versuchen würden, was dem Anspruch der
Bildung widerspreche. "Statt zu argumentieren, sich beteiligen und
den Dialog zu suchen, werden die Leute hinters Licht geführt. Mit
Bildung und Emanzipation hat das sicher nichts zu tun", so Brinek
abschließend.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS0173    2004-04-02/13:37

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