Brinek: SPÖ redet gute Bildungspolitik kaputt

Hohe Qualität an heimischen Schulen und Universitäten

Wien, 2. April 2004 (ÖVP-PK) "Die SPÖ hat gestern bei der Präsentation des Kompetenzteams den Versuch unternommen, die gute österreichische Schule als 'halbtägige Dorfschule' schlecht zu reden. Heute versuchen sozialdemokratische Organisationen dasselbe bei einer Demonstration", sagte heute, Freitag, ÖAAB-Frauenvorsitzende ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Dr. Gertrude Brinek. ****

Die Wissenschaftssprecherin wies die SPÖ-Aktion entschieden zurück. Die anerkannten heimischen Schulen und Universitäten hätten dies nicht verdient. Sowohl aus internationalen Vergleichen als auch aus österreichweiten Umfragen gehe die hohe Qualität unserer Schulen und Bildungseinrichtungen und die gute Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer klar hervor. Natürlich müsse auch weiterhin an einer Steigerung der Qualität der Bildngseinrichtungen gearbeitet werden, was in Österreich aber auch geschehe. "Das Bildungssystem schlecht zu reden ist dabei aber kontraproduktiv", so Brinek.

Zur Qualität unserer Bildungseinrichtungen trage es auch nicht bei, wenn die sozialdemokratischen Organisationen versuchen würden, durch Behauptungen vom angeblichen Kaputtsparen der Bildungseinrichtungen, Panik zu verbreiten. "Das Gegenteil ist nämlich der Fall: die Universitäten erhalten heuer sechs Prozent mehr Budget als im letzten Jahr. Bei den Gymnasien stehen für den laufenden Sachaufwand wie Heiz- oder Reinigungskosten und für Anlagen wie die Ausstattung, beispielsweise von Physiksälen, heuer um 4,27 Millionen Euro, das sind neun Prozent, mehr zur Verfügung als im vergangenen Jahr. Anstatt alles schlecht zu reden, sollten sich diese Organisationen an den Qualitätsentwicklungsprozessen wie "klasse:zukunft" beteiligen und sich mit sachlichen und konstruktiven Vorschlägen einbringen", betonte die Wissenschaftssprecherin.

Brinek wies auch darauf hin, welch diffuses Licht auf Gusenbauer und die SPÖ geworfen werde, wenn seine sozialdemokratischen Jugendorganisationen, wie die sozialdemokratischen Schüler- und Studierendenvertretungen und die GPA Jugend, gemeinsam mit der radikalen "Linkswende" alles versuchen würden, was dem Anspruch der Bildung widerspreche. "Statt zu argumentieren, sich beteiligen und den Dialog zu suchen, werden die Leute hinters Licht geführt. Mit Bildung und Emanzipation hat das sicher nichts zu tun", so Brinek abschließend.

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