- 02.04.2004, 12:30:28
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RTR-Fonds fördert 16 Fernsehprojekte
Fachbeirat hat sich konstituiert und zu den eingereichten Projekten
Stellung genommen
Mit 01.01.2004 wurde der jährlich mit 7,5 Mio. EUR aus Bundesmitteln
dotierte Fernsehfilmförderungsfonds (FFFF) bei der Rundfunk und
Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingerichtet. Heute, mit
02.04.2004, hat der RTR-Geschäftsführer für den Fachbereich Rundfunk,
Dr. Alfred Grinschgl, in 16 von 24 zum ersten Einreichtermin vom
20.01.2004 eingereichten Projekten Förderentscheidungen getroffen,
die im Hinblick auf die Ausgestaltung der Produzentenrechte teilweise
bedingt ausgesprochen wurden. Acht Projekte blieben unvollständig,
wurden zurückgezogen oder waren keiner Zusage zugänglich. Die 16
Projekte sollen insgesamt mit 2,8 Mio. EUR gefördert werden. Das
Gesamtproduktionsvolumen (Herstellungskosten aller 16 Projekte)
beträgt rd. 18 Mio. EUR. Dieses Volumen ist etwa zur Hälfte (rd. 9,8
Mio. EUR) mit ausländischen Mitteln finanziert. Die auf Österreich im
Bereich der Filmwirtschaft entfallende Wertschöpfung kann mit zwei
Drittel der 18 Mio. EUR angenommen werden.
An 13 geförderten Projekten ist der Österreichische Rundfunk als
mitfinanzierender TV-Veranstalter beteiligt, acht Projekte davon
weisen neben dem ORF ausländische Fernsehveranstalter als Partner
auf. Bei den geförderten Projekten handelt es sich um zehn
Dokumentationen, fünf Fernsehfilme und eine Serie (siehe beiliegende
Auflistung).
"Die Etablierung des neuen Fernsehfilmförderungsfonds, der auf
Initiative von Staatssekretär Franz Morak eingerichtet worden ist,
stellt einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der heimischen
Fernsehproduzenten, der Filmwirtschaft und des Medienstandortes
Österreich dar", erklärte RTR-Geschäftsführer Dr. Alfred Grinschgl.
Dieses Ziel werde bereits mit den nun getroffenen
Förderentscheidungen umgesetzt. Zahlreiche von der RTR geförderte
TV-Projekte werden bereits im heurigen Jahr Vielfalt und Qualität der
Hauptabendprogramme der Fernsehanstalten, insbesondere des ORF,
begleiten und als unverwechselbare Botschafter der österreichischen
Identität ausgezeichnete Reichweiten und Publikumsakzeptanz erzielen.
Den Entscheidungen waren gemäß den Bestimmungen im KommAustria-Gesetz
(KOG) empfehlende Stellungnahmen des Fachbeirates des
Fernsehfilmförderungsfonds vorausgegangen. Das fünfköpfige Gremium
wurde vom Bundeskanzler für die Dauer von drei Jahren bestellt, die
konstituierende Sitzung des Fachbeirates fand am 30.03.2004 statt.
Die Mitglieder des Fachbeirates für den Fernsehfilmförderungsfonds
sind:
+ Vorsitzender: Mag. Roland Teichmann (Wirtschaftskammer Österreich,
Fachverband für Audiovisions- & Filmindustrie)
+ Stellvertretende Vorsitzende: Georgia Tornow (film 20, Berlin)
+ Dr. Werner Müller (Wirtschaftskammer Österreich, Bundessparte
Industrie)
+ Kurt Mayer, Regisseur und Produzent
+ Reinhard Schwabenitzky, Regisseur und Produzent
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