Fachhochschulstudiengänge Burgenland: Angewandte Forschung und Entwicklung in Pinkafeld blicken mit großer Zuversicht in die Zukunft

Pinkafeld (OTS) - Forschung und Entwicklung (F&E) sind für die Fachhochschulstudiengänge Burgenland ein wichtiger Beitrag zur Praxisorientierung und Qualifizierung. Die Forscher in Pinkafeld blicken mit Zuversicht in die Zukunft. Die Gründe dafür sind vielfältig:

Geförderte Projekte

Für die im Vorjahr günstig gereihten FH-Plus (Förderprogramm des Bundes) Forschungsprojekte konnten vor kurzem die Förderverträge unterzeichnet werden. Dadurch konnte eine zusätzliche Fördersumme von 1,17 Millionen Euro für Projekte der Fachhochschulstudiengänge Burgenland fixiert werden, von der der Löwenanteil auf ein interdisziplinäres Forschungsvorhaben in Pinkafeld, mit dem Titel "Infrastrukturaufbau für Forschungsaktivitäten zur Optimierung der Raumzustände und Gesundheitsdeterminanten für Mensch und Produktionsprozesse", entfällt. "Zentrales Thema des Projekts ist das Wechselspiel zwischen Luftaufbereitung, thermischer Belastung, Nutzerverhalten, Schadstoffemission, -transmission, -immission und gesundheitsrelevanten Aspekten. Dazu werden zwei Messräume entwickelt, die auch als Demonstrations- und Versuchsanlage zu Forschungs-, Aus- und Weiterbildungszwecken dienen" freut sich Projektleiter DI(FH) Christian Heschl. Die Kofinanzierung dieses Vorhabens erfolgt durch das Land Burgenland.

Umstrukturierung

Im Wintersemester 2003/04 wurden die Weichen für die Umstrukturierung des Studienangebotes gestellt, um bei der Verwirklichung eines gemeinsamen Europäischen Hochschulraums als Pioniere zu agieren. Dabei hat das Team der Fachhochschulstudiengänge Burgenland seine Ideen und Vorstellungen eingebracht, um zukunftsorientierte Studienangebote zu schaffen. Neue Studienformen, wie das Bakkalaureatsstudium (ein kompaktes Kurzstudium, das nach einer Studiendauer von nur 3 Jahren mit dem akademischen Titel "Bakk. (FH)" abschließt) und darauf aufbauende Magisterstudien (2 Jahre) in den Kernkompetenzbereichen Energie- und Umweltmanagement sowie Gesundheit sollen bereits - auch in berufsbegleitender Form - ab Herbst 2004 angeboten werden.

Top-Wissenschafter

Zwei neue Top-Wissenschafter mit internationaler Reputation bringen ihre Erfahrung ein und verstärken das engagierte Forscherteam in Pinkafeld: Dr. Axel Seerig wird den Diplomstudiengang Gebäudetechnik und Gebäudemanagement leiten. Er kann nicht nur auf eine ausgedehnte Erfahrung in der Lehre zurückblicken, sondern bringt auch große Projekterfahrung im Bereich dynamische Gebäude- und Anlagensimulation ein. Mit seinen, im Rahmen von internationalen Forschungsprojekten entwickelten, physikalisch-mathematisch Simulationsmodellen hat er erfolgreich deutsche Top-Unternehmen wie RWE, Bewag, Karstadt, Strabag und Honeywell beraten.

DI Dr. Arne Ragossnig wird den Diplomstudiengang Energie- und Umweltmanagement leiten. Er hat weit reichende Erfahrung in Lehre und Lehrmanagement als stellvertretender Institutsvorstand gesammelt und dabei die strategische Entwicklung des Instituts für nachhaltige Abfallwirtschaft und Entsorgungstechnik an einer angesehenen Universität maßgeblich beeinflusst. Er war auch federführend bei der Aufbringung von Drittmitteln für Forschungszwecke und im anwendungsorientierten Bereich. Dr. Ragossnig verfügt darüber hinaus über wertvolle Industrieerfahrung und bringt zum technischen Hochschulabschluss auch ein abgeschlossenes internationales Wirtschaftsstudium mit.

Transparenz durch Rahmenbedingungen

Die kürzlich erfolgte Organisationsevaluierung durch ein unabhängiges externes Beratungsinstitut sichert Transparenz hinsichtlich Projektabwicklung und Kostendarstellung.

Mit den oben genannten Schritten wurden Rahmenbedingungen geschaffen, die eine kompetente und transparente Durchführung von F&E-Projekten garantieren.

Neue Photovoltaikanlage

Die neu errichtete Photovoltaikanlage des Studienzentrums in Pinkafeld ist ein weiteres sichtbares Beispiel für die praxisnahen Lehrmittel, das die fachliche Ausrichtung der technischen Studiengänge signalisiert. Die Anlage soll jährlich rund 1.500 Kilowattstunden Strom erzeugen und ins Netz einspeisen.

Die Fachhochschulstudiengänge Burgenland bieten an den Standorten Eisenstadt und Pinkafeld derzeit 1.075 Studierenden in vier Kernkompetenzbereichen (Wirtschaft mit Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa, Informationsmanagement und -technologie, Energie-Umweltmanagement, Gesundheit) eine praxisorientierte Berufsausbildung auf Hochschulniveau.

Mehr Information unter http://www.fh-burgenland.at.

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