Gudenus fürchtet neue Einbürgerungswelle

Wien, 2004-04-02 (fpd) - Der freiheitliche Seniorensprecher Mag. John Gudenus zeigt sich mit vielen Österreichern besorgt über die große Zahl der Einbürgerungen. Fast 45 000 Personen haben 2003 die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten, das ist fast ein Viertel über dem Rekordwert des Vorjahres, der gegenüber 2001 bereits um 13,5 Prozent gestiegen war. "Es sind dies fast 10 000 Einbürgerungen mehr als 2002 und 20 000 mehr als im Jahr 2000", so Gudenus. ****

Da 2003 offiziell 708 699 Ausländer in Österreich aufhältig waren und die Zahl der so genannten "U-Boote" bei geschätzten 300 000 liegt, fürchtet Gudenus in den nächsten Jahren verstärkte Einbürgerungswellen. Vorzeitige Einbürgerungen dürfe es nicht mehr geben. Wie FPÖ-Sicherheitssprecherin Partik-Pablé fordert Gudenus eine Verlängerung der Aufenthaltsdauer auf 15 Jahre als Voraussetzung für die Verleihung der Staatsbürgerschaft, eine tatsächliche Kenntnis der deutschen Sprache, sowie die rigorose Abschiebung straffällig gewordener Ausländer. Gudenus wies in diesem Zusammenhang auf die hohe Zahl von Gefängnisinsassen in Österreich hin. "In österreichischen Gefängnissen befinden sich rund 8000 Gefangene, davon rund 3000 Ausländer, das sind 39 Prozent der Insassen."

Wie der freiheitliche Seniorensprecher abschließend betonte, liege ihm die Zukunft der österreichischen Bevölkerung und deren Sicherheit besonders am Herzen. "Man kann diesen beklagenswerten Zustand nicht genug mit drastischen Worten beschreiben." (Schluss)

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