Landauer - Kassenvertrag: FPÖ wird Antrag im Verwaltungsrat des Hauptverbandes einbringen

Streit der ÖVP-Funktionäre darf nicht auf dem Rücken der Patienten ausgetragen werden

Wien, 2004-04-02 (fpd) - Nach der Ablehnung des zwischen der Wiener Gebietskrankenkasse und der Wiener Ärztekammer ausgehandelten Kassenvertrages durch den Hauptverband wird seitens der Freiheitlichen eine Initiative gesetzt, um möglichst rasch zu einer Lösung zu kommen. "Wir werden im Verwaltungsrat des Hauptverbandes einen Antrag einbringen, der sicherstellen soll, dass die Patientinnen und Patienten in Wien nicht länger Sorge um die Gewährleistung der medizinischen Versorgung haben müssen", erklärte heute die Gesundheitssprecherin der Wiener Freiheitlichen, Stadträtin Karin Landauer.

Landauer wies darauf hin, dass der Streit der ÖVP-Funktionäre nicht länger auf dem Rücken der Patienten ausgetragen werden dürfe. "Es ist nicht einzusehen, wieso die Wiener Bevölkerung sich die ständigen Drohungen über einen bevorstehenden, folgeschweren vertragslosen Zustand anhören muss. Die für die Ablehnung des Vertrages verantwortlichen ÖVP-Funktionäre sind jedenfalls aufgefordert, ihre Verantwortung gegenüber den Patienten wahrzunehmen und ihr parteipolitisches Spiel zu beenden", so Landauer abschließend. (Schluss) jen

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