Matiasek zur U6: Sanierung allein ist zu wenig!

Videoüberwachung und verschärfte Kontrollen sind notwendig

Wien, 02-04-2004 (fpd) - Vor dem Hintergrund der laufenden Sanierungsarbeiten bei der Wiener Problemlinie U6 stellte die Hernalser Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Veronika Matiasek heute fest, daß seit die U6 die Linie mit der höchsten Kriminalitätsrate in Wien ist. Drogenhandel, aggressive Bettelei, Eigentumsdelikte, persönliche Übergriffe und natürlich als "Begleiterscheinung" ein hohes Ausmaß an Vandalismus sind an der Tagesordnung.

"Die Wiener Linien weigern sich, die alten denkmalgeschützten Stationsgebäude von Otto Wagner durch Kameras überwachen zu lassen. Gerade in diesen alten Gemäuern gebe es viele unübersichtliche Stellen, wie etwa die Stiegenaufgänge, in denen dann die kriminellen Handlungen stattfinden. Für die Wiener Linien sind die Überwachung des Ein- und Aussteigens der Fahrgäste sowie die U-Bahn-Aufsichtsorgane, die ja weder Ausbildung noch Befugnis zum sofortigen wirkungsvollen Einschreiten bei Delikten haben, ausreichende Schutzmaßnahmen. Diese Haltung ist unverständlich, denn sie geht eindeutig zu Lasten der Fahrgäste und Steuerzahler.", ärgert sich Matiasek.

Die U6 sei ein Paradebeispiel dafür, wie notwendig die von den Freiheitlichen schon lange geforderte eigene Wiener U-Bahn-Polizei ist. Mit ergänzender ausreichender Kameraüberwachung, wie es in neu errichteten Stationen Standard sei, wäre das Problem von Kriminalität und Vandalismus sicher schnell einzudämmen.
Die U6 sei jedenfalls ein Tummelplatz für Drogendealer, Räuber und Bettler geworden. Die Wiener Linien sollen hier so rasch und entschlossen handeln, wie sie es bei den Beschlüssen zu Tariferhöhungen vorexerziert haben, fordert die freiheitliche Politikerin. (Schluß) jen

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