- 02.04.2004, 10:14:43
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Matiasek zur U6: Sanierung allein ist zu wenig!
Videoüberwachung und verschärfte Kontrollen sind notwendig
Wien, 02-04-2004 (fpd) - Vor dem Hintergrund der laufenden
Sanierungsarbeiten bei der Wiener Problemlinie U6 stellte die
Hernalser Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Veronika Matiasek heute
fest, daß seit die U6 die Linie mit der höchsten Kriminalitätsrate in
Wien ist. Drogenhandel, aggressive Bettelei, Eigentumsdelikte,
persönliche Übergriffe und natürlich als "Begleiterscheinung" ein
hohes Ausmaß an Vandalismus sind an der Tagesordnung.
"Die Wiener Linien weigern sich, die alten denkmalgeschützten
Stationsgebäude von Otto Wagner durch Kameras überwachen zu lassen.
Gerade in diesen alten Gemäuern gebe es viele unübersichtliche
Stellen, wie etwa die Stiegenaufgänge, in denen dann die kriminellen
Handlungen stattfinden. Für die Wiener Linien sind die Überwachung
des Ein- und Aussteigens der Fahrgäste sowie die
U-Bahn-Aufsichtsorgane, die ja weder Ausbildung noch Befugnis zum
sofortigen wirkungsvollen Einschreiten bei Delikten haben,
ausreichende Schutzmaßnahmen. Diese Haltung ist unverständlich, denn
sie geht eindeutig zu Lasten der Fahrgäste und Steuerzahler.", ärgert
sich Matiasek.
Die U6 sei ein Paradebeispiel dafür, wie notwendig die von den
Freiheitlichen schon lange geforderte eigene Wiener U-Bahn-Polizei
ist. Mit ergänzender ausreichender Kameraüberwachung, wie es in neu
errichteten Stationen Standard sei, wäre das Problem von Kriminalität
und Vandalismus sicher schnell einzudämmen.
Die U6 sei jedenfalls ein Tummelplatz für Drogendealer, Räuber und
Bettler geworden. Die Wiener Linien sollen hier so rasch und
entschlossen handeln, wie sie es bei den Beschlüssen zu
Tariferhöhungen vorexerziert haben, fordert die freiheitliche
Politikerin. (Schluß) jen
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