• 31.03.2004, 15:24:28
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  • OTS0271 OTW0271

Initiative "Lebensqualität Bauernhof" vorgestellt

Plank: Erwarte gezielte Verbesserung für bäuerliche Betriebe

St. Pölten (NLK) - Im Rahmen einer Pressekonferenz in Inzersdorf
ob der Traisen gaben Agrar-Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank,
Landes-Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin Lieselotte Wolf und der
Obmann des Vereins "Land-Impulse", Landtagsabgeordneter Karl Moser,
heute den Start ihrer gemeinsamen Initiative "Lebensqualität
Bauernhof" bekannt. Mit Hilfe dieser Initiative soll künftig
verstärkt und besser als dies bisher möglich war auf die spezifische
Situation in bäuerlichen Betrieben eingegangen werden.

Konkret baut die Initiative auf dem vor rund drei Jahren
österreichweit ins Leben gerufenen "Sorgentelefon" auf. Da der
telefonischen Beratung aber naturgemäß Grenzen gesetzt sind und in
vielen Fällen eine größere psychologische Beratung erforderlich ist,
wird den Bauern jetzt im Rahmen des Projekts "Lebensqualität
Bauernhof" mit "Integrierter Beratung" ein neues Beratungsmodell
angeboten. Dabei kommen zwei Beratungskräfte - ein Wirtschaftsberater
und eine psychologisch geschulte Beraterin - direkt auf den Hof der
Familie, die Hilfe sucht. Diese arbeiten mit der ganzen Familie die
Ursachen für Konflikte und Ängste auf und begleiten sie in ihrem
Veränderungsprozess.

"Das innerfamiliäre Klima wirkt sich unmittelbar auf das
Betriebsergebnis aus. Die persönliche Zufriedenheit und die
wirtschaftliche Zukunft der bäuerlichen Betriebe werden weniger durch
politische Rahmenbedingungen - wie etwa die EU-Erweiterung -
entschieden, sondern in der eigenen Familie. Dort treten immer wieder
besondere Ereignisse auf, die eine spezielle Beratung erfordern. Mit
dem 'Sorgentelefon' und 'Integrierter Beratung' wird diesem Umstand
Rechnung getragen. Die 'Integrierte Beratung' legt in vielen Fällen
den Grundstein für eine sinnvolle betriebswirtschaftliche Beratung,
die Aussicht auf Erfolg hat", meinte Plank über die von ihm ins Leben
gerufene Initiative. Er erwarte sich von dieser eine gezielte
Verbesserung für die niederösterreichischen bäuerlichen Betriebe und
gehe davon aus, dass das neue Angebot mindestens hundert Mal im Jahr
in Anspruch genommen wird. Finanziert wird das auf drei Jahre
angelegte Projekt vom Land Niederösterreich mit 290.000 Euro.

Nähere Informationen: Büro Landesrat Plank, Klaus Luif, Telefon
02742/9005-12705, e-mail [email protected].

OTS0271    2004-03-31/15:24

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