• 31.03.2004, 12:11:19
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Bartenstein: Werbung ist wichtiger Beitrag für Österreichs Kommunikationswirtschaft

Minister präsentiert neues Konzept für den Staatspreis Werbung

Wien (OTS) - Im Anschluss an die Verleihung des Staatspreises
Marketing 2003 hat heute Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin
Bartenstein gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Peter Vitouch (Institut für
Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien),
Kommerzialrat Paul Schauer (Vorsitzender d. Berufsgruppenausschusses
Werbung) und Mag. Michael Himmer (Obmann der Fachgruppe Werbung und
Marktkommunikation) das neue Konzept für den Staatspreis Werbung
präsentiert. Ziel des neuen Staatspreises, so Bartenstein, sei es,
aus dem breitgefächerten Feld der österreichischen Werbeproduktionen
herausragende Kampagnen auszuzeichnen, und damit auf deren hohes
kreatives Potential hinzuweisen. Mit dem Staatspreis sollen die
internationale Konkurrenzfähigkeit und das Image der österreichischen
Werbung gestärkt werden. Der neue Staatspreis stelle somit einen
wichtigen qualitativen Beitrag für die österreichische
Kommunikationswirtschaft dar, erklärte der Minister.

Im Unterschied zum vorhergehenden Staatspreis Werbung werden nun
ganze Werbekampagnen prämiiert, die vorwiegend in Österreich zu sehen
sind. Eine Kategorisierung nach thematischen Einzelbereichen wird es
nicht mehr geben. Es können jährlich ein Staatspreis, bis zu neun
Nominierungen zum Staatspreis und ein Sonderpreis für die beste
Werbekampagne vergeben werden. Bei der Beurteilung wird besonderer
Wert gelegt auf Originalität und kreative Umsetzung,
Zielgruppenwirkung (Marketingziele und -strategie), Effizienz der
Werbekampagne sowie auf produktionstechnische Qualität.

Erstmals wird der neue Staatspreis im Oktober dieses Jahres bei
den Medientagen verliehen werden. Ausschreibungsstart ist der 15.
April, Einreichfrist der 31. Juli. Die Kampagnen können bei der
Wirtschaftskammer, Fachgruppe Werbung Wien eingereicht werden. Anfang
September werden die eingereichten Kampagnen von einer ehrenamtlichen
Expertenjury bewertet, die sich aus Vertretern folgender
Organisationen zusammensetzt:
BMWA (Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit)
ORF (Österreichischer Rundfunk Fernsehen)
VÖZ (Verband Österreichischer Zeitungen)
Plakat - Aussenwerbung
VÖP (Verband Österreichischer Privatsender)
WK-Fachverband für Werbung und Marktkommunikation
VMÖ (Verband der Marktforscher Österreichs)
CCA (Creativ Club Austria)
IAA (International Advertising Association)
Österreichischer Werberat

Gegenüber dem heute verliehenen Staatspreis Marketing
unterscheidet sich der neue Staatspreis Werbung insofern, dass beim
Staatspreis Marketing innovative strategische Marketingkonzepte
ausgezeichnet werden, beim Staatspreis Werbung einzelne
Werbekampagnen. Während beim Staatspreis Marketing die eingereichten
Konzepte ganzheitliche Unternehmens- oder Markenstrategien
darstellen, steht beim Staatspreis Werbung die Bewertung einzelner
Kampagnen im Vordergrund.

OTS0146    2004-03-31/12:11

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