Darabos: Mock vergreift sich gegenüber Heinz Fischer im Ton

Nervosität der ÖVP führt zu peinlichen Fehlleistungen

Wien (SK) "Bei allem Verständnis für die Nervosität der ÖVP angesichts der prekären Lage der ÖVP-Kandidatin Ferrero-Waldner -solche schmutzigen Untergriffe sind eines Alois Mock eigentlich unwürdig", erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos zu jüngsten Aussagen des ÖVP-Altpolitikers zur Bundespräsidentenwahl. "Sein Vorwurf, die SPÖ habe mit Hilfe der Sozialistischen Internationale staatsstreichartig den Wählerwillen zu beugen versucht, stellt eine vollkommen abwegige Fehlleistung des früheren Außenministers dar". ****

Es stelle sich die Frage, ob diese unhaltbaren Auslassungen tatsächlich von Mock selbst stammen oder ob sie aus der Giftküche des ÖVP-Rollkommandos von Kurt Bergmann kommen. "Diese aggressive Agitation mit Schaum vor dem Mund tut der politischen Kultur des Landes sicher nicht gut. Enttäuschend ist, dass derartig absurde Attacken von einem früheren Regierungsmitglied getätigt werden", so Darabos, "Wer zu derartig verzerrten Propagandabildern greift und rund um die Sanktionen eine übel dampfende Dolchstoßlegende konstruiert, der präsentiert sich in sehr merkwürdigem Licht." Schließlich hätten auch jüngste Erklärungen des portugiesischen Staatspräsidenten Sampaio auf die entscheidende Rolle Heinz Fischers bei der Beendigung der Sanktionen hingewiesen. "Die ÖVP soll nicht glauben, dass die Österreicherinnen und Österreicher sich für dumm verkaufen lassen. Wer Heinz Fischer zum 'vaterlandslosen Gesellen' umlügen will, der wird am Wahltag seine blauen Wunder erleben", schloss Darabos. (Schluss) hs

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