• 31.03.2004, 11:20:14
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Darabos: Mock vergreift sich gegenüber Heinz Fischer im Ton

Nervosität der ÖVP führt zu peinlichen Fehlleistungen

Wien (SK) "Bei allem Verständnis für die Nervosität der ÖVP
angesichts der prekären Lage der ÖVP-Kandidatin Ferrero-Waldner -
solche schmutzigen Untergriffe sind eines Alois Mock eigentlich
unwürdig", erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos zu
jüngsten Aussagen des ÖVP-Altpolitikers zur Bundespräsidentenwahl.
"Sein Vorwurf, die SPÖ habe mit Hilfe der Sozialistischen
Internationale staatsstreichartig den Wählerwillen zu beugen
versucht, stellt eine vollkommen abwegige Fehlleistung des früheren
Außenministers dar". ****

Es stelle sich die Frage, ob diese unhaltbaren Auslassungen
tatsächlich von Mock selbst stammen oder ob sie aus der Giftküche des
ÖVP-Rollkommandos von Kurt Bergmann kommen. "Diese aggressive
Agitation mit Schaum vor dem Mund tut der politischen Kultur des
Landes sicher nicht gut. Enttäuschend ist, dass derartig absurde
Attacken von einem früheren Regierungsmitglied getätigt werden", so
Darabos, "Wer zu derartig verzerrten Propagandabildern greift und
rund um die Sanktionen eine übel dampfende Dolchstoßlegende
konstruiert, der präsentiert sich in sehr merkwürdigem Licht."
Schließlich hätten auch jüngste Erklärungen des portugiesischen
Staatspräsidenten Sampaio auf die entscheidende Rolle Heinz Fischers
bei der Beendigung der Sanktionen hingewiesen. "Die ÖVP soll nicht
glauben, dass die Österreicherinnen und Österreicher sich für dumm
verkaufen lassen. Wer Heinz Fischer zum 'vaterlandslosen Gesellen'
umlügen will, der wird am Wahltag seine blauen Wunder erleben",
schloss Darabos. (Schluss) hs

OTS0102    2004-03-31/11:20

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