"Fresh Money für die Forschung"

Grundlage für die Vergabe der Forschungsmittel geschaffen: Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung konstituiert - Stiftungsrat hat die Arbeit aufgenommen

Wien (OTS) - Die heutige konstituierende Sitzung des
Stiftungsrates der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung ist der Auftakt zur Vergabe zusätzlicher Forschungsmittel. Auf der Tagesordnung stand auch die wichtige Frage der Zusammenarbeit mit dem Rat für Forschung und Technologieentwicklung, der für die Beschlussfassungen des Stiftungsrates die strategischen Inputs liefern soll.

Der Stiftungsrat hat den Rat für Forschung und Technologieentwicklung beauftragt, eine Empfehlung auszuarbeiten, die die Basis für die Ausschüttungen der Stiftung an die Förderinstitutionen darstellt. Für die bisher aus den Mitteln der OeNB finanzierten Forschungseinrichtungen (FFF, FWG, CDG) wurde der Forschungsrat um eine vorrangige Empfehlung ersucht. Insgesamt erwartet der Stiftungsrat eine Empfehlung, die strategisch auf mittel- und langfristige Zielsetzungen und auf die Umsetzung der Zukunftspotenziale von Förderprogrammen, die aus der Stiftung mitfinanziert werden, ausgerichtet ist. Damit leistet die Bundesregierung einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Ziele von Lissabon und Barcelona.

Die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung leistet einen wichtigen Beitrag zur F&E Offensive der Bundesregierung. Im Rat für Forschung und Technologieentwicklung wurde im März festgehalten, dass

  • "fresh money" zusätzliche Impulse für die Wissenschaft und Wirtschaft gibt
  • die Implementierung einer Stiftung für Unabhängigkeit von Budgetplanungen und Ertragsschwankungen der OeNB

Der Stiftungsrat besteht aus sieben Mitgliedern, fünf davon sind stimmberechtigt: für das BMBWK Frau Mag. Barbara Weitgruber, für das BMF Herr DI Herbert Kasser (Vorsitzender), für das BMVIT Herr Mag. Andreas Reichhardt, für das BMWA Herr Dr. Peter Kowalski (stv. Vorsitzender), für die OeNB Herr Gouverneur Dr. Klaus Liebscher. Zwei Vertreter des Rats für Forschung- und Technologieentwicklung (Dr. Knut Consemüller und Dr. Günther Bonn) sind mit beratender Stimme dabei.

Aufgabe des Stiftungsrates ist der Beschluss über die Verwendung der Fördermittel, wobei die strategischen Empfehlungen des Rats für Forschung- und Technologieentwicklung zu berücksichtigen sind.

Die Aufgabe der Stiftungsvorstände, Dr. Peter Takacs und MR Dr. Horst Bednar, Geschäftsführer der aws ist es, für die Erfüllung des Stiftungszweckes (im Sinne der Beschlüsse des Stiftungsrates) zu sorgen.

Die Nationalstiftung wird aus gewidmeten Kapitalstöcken von OeNB und ERP-Fonds gespeist und stellt damit budgetunabhängig und unabhängig von der Gewinnentwicklung der OeNB Mittel zur nachhaltig gesicherten Finanzierung bereit. Das Stiftungskapital beträgt laut Gesetz 1 Mio. EUR. Als Geldgeber fungieren die OeNB und der ERP-Fonds. Jährlich fließen aus diesen Quellen 125 Mio. EUR an die Stiftung, 100 Mio. EUR davon sind "fresh money".

Mit jährlichen Ausschüttungen von bis zu 125 Mio. Euro stehen der Forschung in dieser Legislaturperiode rund 300 Mio. EUR zusätzlich zur Verfügung.

Zusammen mit den bereits im Regierungsprogramm vorgesehenen 600 Mio. Euro aus der F&E Offensive II und den steuerlichen Maßnahmen im Bereich F&E des Wachstums- und Standortpaketes stehen ingesamt 1,2 Mrd. Euro bis 2006 zur Verfügung.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Franz Resetar
Geschäftsstelle der Nationalstiftung FTE
Franz.Resetar@erp-fonds.at
Tel: +43 (1) 50 175 - 427
Mobil: +43 (0) 664 831 80 58

Mag. Barbara Peleschka
Austria Wirtschaftsservice
Kommunikation und Kundencenter
Pressesprecherin
b.peleschka@awsg.at
Tel: +43 (1) 501 75 - 556
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