Fischer befürwortet Wahlaltersenkung auf 16 Jahre

Fischer bei Diskussion mit Schülern: "Junge Menschen mehr in die Politik einbinden"

Wien (SK) "Ich halte politische Bildung und ein aktives Teilnehmen an der politischen Willensbildung für höchst wichtig und spannend", betonte Bundespräsidentschaftskandidat Heinz Fischer am Dienstag im Gespräch mit SchülerInnen des Gymnasiums Stubenbastei im ersten Wiener Gemeindebezirk. Im Endeffekt gebe es nur zwei Möglichkeiten, entweder an politischer Entwicklung und Gestaltung teilzunehmen oder nicht, so Fischer: "Aber in beiden Möglichkeiten findet sie auf jeden Fall statt". Wahlen sind in einer Demokratie etwas ganz Wichtiges, sind der Ausdruck des Volkswillens, so Fischer weiter, der sich für eine Wahlaltersenkung auf 16 Jahre, und zwar auf allen Ebenen, aussprach: "Junge Menschen müssen mehr in die Politik eingebunden werden - durch Wählen ab 16. Das ist auch ein gutes Mittel gegen die vielbejammerte Politikverdrossenheit, davon bin ich überzeugt". ****

Auf die Frage eines Schülers, ob er als Bundespräsident sich mehr in die Politik einbringen und die Handlunsgweise bestimmter Politiker kommentieren werde, meinte Fischer: "Der Bundespräsident darf kein Zwischenrufer sein und sich zu allem und jedem äußern, sonst hört ihm schon nach kurzer Zeit keiner mehr zu." Er, Fischer, werde jedenfalls geradlinig und glaubwürdig agieren und sich auf einige wenige Themen konzentrieren. Einen Werte- und Prinzipienwahlkampf zu führen sei ihm ein ganz großes Anliegen, dabei seien Worte wie Überparteilichkeit und Objektivität keine Schlagworte, sondern gerade, was seine Person betreffe leicht beweisbar, so Fischer: "Meine 12 Jahre als Nationalratspräsident zeigen, dass ich stets fair und ohne Parteinahme agiert habe. Das bestätigen mir auch alle anderen Parteien". (Schluss) rr

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