Langzeitbehandlung mit Avodart(R) reduziert das Risiko eines Fortschreitens von BPH: Das vom Patienten bevorzugte Ergebnis

Wien (OTS) - Avodart(R) (Dutasterid) reduziert das Risiko eines Fortschreitens von Benigner Prostatahyperplasie (BPH) und deren Komplikationen über 4 Jahre, entsprechend neuen Ergebnissen, die heute auf dem jährlichen Kongress der European Association of Urology in Wien präsentiert wurden (1,2,3). Laut zwei neuer Patientenstudien, die heute präsentiert wurden, stimmt dies mit den Bedürfnissen von BPH-Patienten überein (4,5).

Die vorgestellten Ergebnisse zeigen, dass eine Behandlung mit Avodart(R) über einen Zeitraum von 4 Jahren hinweg eine nachhaltige Reduktion des absoluten Prostatavolumens gewährleistet, mit einer Gesamtreduktion von 27% (1). Ständige Verbesserungen der Symptome werden beobachtet, mit einer Symptomverbesserung nach 6 Monaten (bereits ab dem 3. Monat in einer zentralen Studie) (6) und einer Verbesserung von 6,5 Punkten AUA-SI nach 4 Jahren.2 Die maximale Harnflussrate (Qmax) wird bereits nach einem Monat gesteigert6 und die Verbesserung erhöht sich auf 2,7 ml/sec nach vier Jahren (2). Darüber hinaus reduziert Avodart(R) das Risiko eines akuten Harnverhaltens (AUR) und chirurgischer Eingriffe aufgrund von BPH um 57% und 48% respektive nach 2 Jahren.

Bezugnehmend auf diese neuen klinischen Daten meinte Claus Roehrborn, Professor für Urologie an der University of Texas, Dallas:
"BPH ist eine fortschreitende Erkrankung, die eine Vergrößerung des Prostatavolumens, eine Verschlechterung der Symptome und des Harnflusses, sowie die Möglichkeit von Komplikationen, wie etwa akutes Harnverhalten und Operationen, beinhaltet." Er erklärte weiter: "Diese neuen klinischen Resultate bezüglich Avodart(R) stellen interessante Neuigkeiten für Männer mit BPH dar, sie demonstrieren, dass Avodart(R) signifikant das Risiko eines Fortschreitens der BPH reduziert und eine Verschlechterung von Symptomen und Komplikationen verhindert, die die Lebensqualität des Patienten reduzieren können."

Die klinischen Daten bezüglich Avodart(R) über 4 Jahre setzen sich zusammen aus 3 randomisierten, placebo-kontrollierten 2-Jahres-Studien und einer weiteren 2-Jahres-Verlängerung zu diesen Studien, wobei die Patienten täglich 0,5 mg Avodart(R) erhielten (1,2,3). Über 2000 Patienten nahmen an dieser 4-Jahres-Studie teil.

Neue Daten, die heute von der paneuropäischen PROBE Untersuchung (4) präsentiert wurden, zeigen, dass BPH-Patienten über Komplikationen, die mit dem Fortschreiten von BPH einhergehen, besorgt sind, und eine Behandlung wünschen, die solchen Komplikationen entgegenwirkt. Im Rahmen dieser Untersuchung äußerten 55% der Patienten Besorgnis über prostatabezogene Operationen und 58% über akutes Harnverhalten. Darüber hinaus meinten drei Viertel der Patienten, dass sie eine medikamentöse Behandlung bevorzugen würden, die eine Reduktion des Operationsrisikos eher als schnellere Symptomerleichterung bietet. (4)

In einer zweiten Umfrage (5) berichteten BPH Patienten, dass sie bereit wären, bis zu 13 Monate auf eine Verbesserung der Symptome zu warten, falls die medikamentöse Behandlung die Prostatagröße reduzieren würde, bis zu 2 Monate auf Symptomverbesserung, falls die Behandlung das Risiko akuten Harnverhaltens um 1 % reduzieren würde, und bis zu 8 Monate auf eine Symptomverbesserung, falls das Operationsrisiko um 1% vermindert werden würde.

Mark Emberton, Assistenzprofessor der onkologischen Urologie, Institut für Urologie am University College London, kommentiert die neuen Umfrageergebnisse: "Diese Umfrageergebnisse zeigen einige interessante Befunde, die nahe legen, dass BPH Patienten die Vermeidung von Komplikationen von BPH wichtiger sein könnte als die schnelle Symptomerleichterung".

Avodart(R) ist der einzige 5-Alpha-Reduktase-Hemmer (5-ARI), der in therapeutischen Dosen sowohl Typ 1 als auch Typ 2 Isoenzyme von 5-Alpha-Reduktase (jenes Enzym, das für die Umwandlung von Testosteron zu Dihydrotestosteron (DHT) in der Prostata und anderen Geweben verantwortlich ist) hemmt. (1) DHT ist die Hauptursache für das Prostatawachstum und spielt erwiesenermaßen eine Schlüsselrolle in der Entwicklung und im Fortschreiten von BPH. Avodart(R) bewirkt eine schnelle und gleichbleibende Reduktion von BPH, die über einen Zeitraum von vier Jahren beibehalten wird. (1)

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Anmerkungen

  • BPH, das häufigste Gesundheitsproblem bei alternden Männern (7), ist eine fortschreitende Erkrankung, bei der der zentrale Teil der Prostatadrüse vergrößert ist und somit auf jenen Teil der Harnröhre, der durch die Prostata führt, drückt und diesen verschiebt. BPH kann eine Vielzahl von Symptomen der ableitenden Harnwege, wie beispielsweise reduzierte Harnflussrate, starken und häufigen Harndrang hervorrufen, und ist auch verbunden mit Komplikationen wie etwa der Verschlechterung von Infektionen der ableitenden Harnwege, akutem Harnverhalten und dem Bedarf an einem chirurgischen Eingriff.
  • Schätzungsweise leiden über 20 Millionen europäischer Männer an BPH (8).
  • Beinahe die Hälfte aller Männer über 60 Jahren (9) und 80 Prozent aller Männer im Alter von 80 Jahren (10) leiden an BPH.
  • AUA-SI (American Urological Association-Symptom Index) ist ein Klassifizierungssystem zur Beurteilung der Schwere von BPH-Symptomen. Der AUA-SI kann unter www.auanet.org heruntgeladen werden.
  • Qmax ist die maximale Harnflussrate und wird für gewöhnlich in ml/sec gemessen.
  • Nähere Informationen zu Avodart(R) finden Sie unter http://www.avodartpressoffice.com

Referenzen

(1) Tammela T, Barkin J and Roehrborn C. Long-term dutasteride therapy results in sustained reductions in total prostate volume in men with symptomatic benign prostatic hyperplasia. Abstract presented at the 19th meeting of the European Association of Urology, Vienna, 24-27 March 2004. (2) Debruyne F, Barkin J and Roehrborn C. Long-term dutasteride therapy results in continued improvements in symptoms and peak urinary flow in men with symptomatic benign prostatic hyperplasia. Abstract presented at the 19th meeting of the European Association of Urology, Vienna, 24-27 March 2004. (3) Emberton M. Early initiation of treatment with the dual 5- alpha-reductase inhibitor dutasteride reduces the risk of acute urinary retention and surgical intervention in men with benign prostatic hyperplasia. Abstract presented at the 19th meeting of the European Association of Urology, Vienna, 24-27 March 2004. (4) PROBE survey. GSK data on file. Data presented at GSK press event, EAU, 25 March 2004. (5) Watson V, Ryan M, Ellis B, Emberton M and Brown C. Eliciting preferences for benign prostatic hyperplasia medical treatment. Abstract presented at the 19th meeting of the European Association of Urology, Vienna, 24-27 March 2004. (6) Roehrborn CG, Boyle P, Nickel J, Hoefner K and Andriole G. Efficacy and safety of a dual inhibitor of 5-alpha-reducatase types 1 and 2 (dutasteride) in men with benign prostatic hyperplasia. Urology 2002; 60: 434-41. (7) Marberger M, Harkaway R and de la Rosette J. Optimising the medical management of benign prostatic hyperplasia. Eur Urol 2004; in press. (8) European Commercial Analysis, GSK. (9) Garraway WM, Collins GN and Lee RJ. High prevalence of benign prostatic hypertrophy in the community. Lancet 1991; 338: 469-71. (10) WHO Men Ageing and Health. The World Health Organisation, July 2001.

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