Finz: Deutliches Einsparpotential durch Buchhaltungsagentur

Wien (29.03.2004) - "Ich darf SP-Abg.z.NR Hagenhofer zunächst auf Grundlegendes hinweisen: Es werden nicht neue Buchhaltungsagenturen gegründet, sondern vielmehr eine einzige Agentur mit Zentralstelle in Wien und Landesgeschäftsstellen in Graz, Linz und Innsbruck", so Finanzsstaatssekretär Alfred Finz. Die bisher 32 Buchhaltungen des Bundes an über 30 Locationen werden in einem Zwischenschritt auf sieben reduziert und im Endausbau bis 2010 auf vier Standorte zusammengelegt. Das Einsparpotential ist somit klar erkennbar." ****

Sämtliche Errichtungskosten und laufende Kosten für das 2004 belaufen sich lt. Planung auf ca. € 2,3 Mio. Diese Errichtungskosten amortisieren sich bereits im ersten Jahr des Betriebes der Agentur. "Das voraussichtliches Einsparungspotenzial der Agentur beträgt bis 2006 € 31 Mio., danach jährlich jeweils € 16,5 Mio", so Finz.

Angebote der Bundesimmobiliengesellschaft für die Unterbringung der Buchhaltungsagentur wurden eingeholt, waren aber in keinem Fall in der Lage, die Anforderungen in Qualität und Quantität, aber vor allem hinsichtlich der finanziellen Rahmenbedingungen, abzudecken.

"Weiters muss ich Abgeordnete Hagenhofer in punkto SAP/R 3 korrigieren", so Finz. "Nicht im Juni 2003, sondern bereits im Jahr 1999 wurde unter dem damaligen SP-Staatssekretär Ruttensdorfer die Umstellung auf dieses Softwaresystem beschlossen. Per 1.5.2004 ist SAP/R 3 nun in allen Ressorts und Buchhaltungen im Einsatz. Die logische Fortsetzung ist die Gründung einer Buchhaltungsagentur."

Die Buchhaltungsagentur wird mit denselben Lizenzen, die bereits heute im Einsatz sind und demselben System, das im Bundesrechenzentrum eingerichtet ist, die Leistungen gegenüber den Ressorts erbringen. Zusätzliche Kosten entstehen aus diesem Grund keine. "Mit dem Abbau von Buchhaltungspersonal ist auch in diesem Umstand im Bereich Lizenz- und Wartungsentgelte Einsparungspotenzial enthalten", so Finz abschließend. (Schluss)

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