• 29.03.2004, 14:18:38
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Grüne NÖ: Peta-Tierschutzaktion unerträglich und kontraproduktiv

Krismer: "Zweck heiligt niemals die Mittel"

St. Pölten (Grüne) - "Als unerträglich und kontraproduktiv",
bezeichnet die Grüne LAbg Helga Krismer die Aktion "Holocaust auf
Ihrem Teller" der Tierschutzorganisation "Peta". "Was soll uns diese
abscheuliche Kampagne mitteilen?" fragt LAbg. Dr. Helga Krismer,
selber Tierärztin. Als Oppositionelle weiß die Grüne um den Einsatz
von aufwühlenden, radikalen Bildern und Mitteln Bescheid. Die Würde
der Menschen und die Würde der Tiere sind genauso wenig unteilbar wie
gegenseitig ausspielbar. Die Grünen distanzieren sich ganz klar vom
Einsatz derart widerlicher Mittel.

"So etwas hilft weder dem Ausbau des Schutzes von Tieren, noch
weckt es bei KonsumentInnen Interesse über die Haltung des täglichen
Schnitzels", hält Krismer fest. Der Zweck heiligt selten die Mittel.
Hier wurde von TierschützerInnen eindeutig die Grenze überschritten,
ist sogar kontraproduktiv, weil zwar 'radikal' gegen Haltungs- und
Schlachtbedingungen aufmerksam gemacht werden sollte, die 'Wurzeln'
der Probleme aber nicht mehr sachlich abgehandelt werden können. "Wir
brauchen derzeit eine Gesetzesvorlage 'Bundestierschutzgesetz', das
die Tiere und ihre Würde schützt, keine Ablenkung durch pietätlose
Kampagnen", schließt Krismer.

Rückfragehinweis:
Presse - Grüner Klub im NÖ Landtag +432742/9005-16703 - [email protected]

OTS0184    2004-03-29/14:18

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GRN

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