Grüne NÖ: Peta-Tierschutzaktion unerträglich und kontraproduktiv

Krismer: "Zweck heiligt niemals die Mittel"

St. Pölten (Grüne) - "Als unerträglich und kontraproduktiv", bezeichnet die Grüne LAbg Helga Krismer die Aktion "Holocaust auf Ihrem Teller" der Tierschutzorganisation "Peta". "Was soll uns diese abscheuliche Kampagne mitteilen?" fragt LAbg. Dr. Helga Krismer, selber Tierärztin. Als Oppositionelle weiß die Grüne um den Einsatz von aufwühlenden, radikalen Bildern und Mitteln Bescheid. Die Würde der Menschen und die Würde der Tiere sind genauso wenig unteilbar wie gegenseitig ausspielbar. Die Grünen distanzieren sich ganz klar vom Einsatz derart widerlicher Mittel.

"So etwas hilft weder dem Ausbau des Schutzes von Tieren, noch weckt es bei KonsumentInnen Interesse über die Haltung des täglichen Schnitzels", hält Krismer fest. Der Zweck heiligt selten die Mittel. Hier wurde von TierschützerInnen eindeutig die Grenze überschritten, ist sogar kontraproduktiv, weil zwar 'radikal' gegen Haltungs- und Schlachtbedingungen aufmerksam gemacht werden sollte, die 'Wurzeln' der Probleme aber nicht mehr sachlich abgehandelt werden können. "Wir brauchen derzeit eine Gesetzesvorlage 'Bundestierschutzgesetz', das die Tiere und ihre Würde schützt, keine Ablenkung durch pietätlose Kampagnen", schließt Krismer.

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