• 29.03.2004, 10:56:50
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HGPD-Kaske: "Europa braucht eine Ferienordnung"

Tourismusgewerkschafter aus Österreich, Deutschland und der Schweiz für europäische Ferienordnung

Wien (HGPD/ÖGB) - "Ob im letzten Sommer oder diesen Winter - wir
hier in Österreich haben schon einen Vorgeschmack darauf bekommen,
was es bedeutet, wenn Teile Österreichs, mehrere deutsche
Bundesländer und andere europäische Staaten zeitgleich Ferien haben",
erklärt der Vorsitzende der Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe,
Persönlicher Dienst (HGPD), Rudolf Kaske. Kaske weiter: "Staus auf
allen Autobahnen und überfüllte Hotels sind die Folge. Eine Woche
später stehen dann oft ganze Tourismusbetriebe fast leer." Bei einem
Treffen österreichischer, schweizer und deutscher
TourismusgewerkschafterInnen vergangene Woche im Berliner Bundestag
wurde auch die aktuelle Ferienordnung in den einzelnen Ländern heftig
diskutiert und kritisiert.++++

"Eine koordinierte Vorgangsweise ist notwendig, damit wir nicht
alle unter der erhöhten Umweltbelastung durch Staus auf den
Anreiserouten und überlasteten Tourismuszentren leiden", fordert
Kaske und freut sich, dass auch SPD-Tourismussprecherin Brunhilde
Irber und der Generalsekretär der europäischen Tourismusgewerkschaft,
Harald Wiedenhofer, ihre Unterstützung zugesagt haben. Die
Bundestagsabgeordnete Irber versprach demnächst mit ihren
französischen AmtskollegInnen und Wiedenhofer auch in Brüssel aktiv
zu werden. HGPD-Vorsitzender Kaske abschließend: "Nur wenn wir hier
alle in der EU an einem Strang ziehen, können wir vermeiden, dass die
UrlauberInnen künftig entnervt von Stau und Chaos Erholung und Urlaub
in anderen Regionen suchen.(kk)

ÖGB, 29. März
2004
Nr. 211

OTS0067    2004-03-29/10:56

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