- 26.03.2004, 13:47:12
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Master-Lehrgang für traditionelle chinesische Medizin
Absolventen der Donau-Universität Krems erhielten Diplome
St. Pölten (NLK) - In der universitären Weiterbildung im Bereich
der traditionellen chinesischen Medizin nimmt die Donau-Universität
Krems eine Vorreiterrolle ein. Als erste universitäre Einrichtung
Europas startete sie im Jahr 2001 einen Master-Lehrgang für
traditionelle chinesische Medizin. Heute erhielten die ersten zehn
Absolventen ihre Master-Diplome.
Der erste Lehrgang im Bereich der traditionellen chinesischen
Medizin wurde von renommierten Referenten aus Europa und von der
chinesischen Zheijang-Universität begleitet. Neben der Vermittlung
von theoretischem und praktischem Wissen über traditionelle
chinesische Heilmethoden kam der wissenschaftlichen Betrachtung der
Thematik große Bedeutung zu. "Nur so kann langfristig eine Symbiose
westlicher und chinesischer Medizin erzielt werden", sagte Dr. Andrea
Zauner-Dungl, Leiterin des Zentrums für chinesische Medizin und
Komplementärmedizin an der Donau-Universität Krems.
Prävention und Eigenverantwortung haben in der chinesischen
Medizin seit Jahrtausenden einen hohen Stellenwert. Um dieses Wissen
künftig besser nutzen zu können, startet das Zentrum für chinesische
Medizin und Komplementärmedizin mit Unterstützung des Landes
Niederösterreich ein Studienprojekt zu Erkrankungen des
Bewegungsapparats. Das Gesundheitspflege-Programm richtet sich an
alle Personen in einschlägigen Berufen und befasst sich vorwiegend
mit den Techniken der Tuina, des Qi Gong und mit der Ernährungslehre.
Zum Master-Lehrgang sind nur Ärzte und Veterinärmediziner zugelassen,
da die Akupunktur-Therapie und das Verschreiben von Heilkräutern zu
therapeutischen Zwecken in Österreich Ärzten vorbehalten ist.
Da das Interesse an der traditionellen chinesischen Medizin und
anderen komplementären Heilverfahren in Österreich und ganz Europa -
besonders bei chronischen Erkrankungen - stark steigt, arbeitet das
Zentrum für chinesische Medizin und Komplementärmedizin auch an der
Entwicklung neuer Weiterbildungsprogramme zu komplementären
Heilmethoden.
Nähere Informationen: Dr. Andrea Zauner-Dungl, Zentrum für
chinesische Medizin und Komplementärmedizin, Telefon 02985/2666-601,
andrea.zauner-dungl@donau-uni.ac.at
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