"tipp - Die Kulturwoche" am 28. März in ORF 2

Rembrandt in der Albertina

Wien (OTS) - "tipp - Die Kulturwoche" berichtet am Sonntag, dem
28. März 2004, um 10.30 Uhr in ORF 2 unter anderem von folgenden kulturellen Ereignissen:

Gezeichneter Krimi: Kommissar Derrick als Comicfilm

Mit dem Ruhestand ist es vorbei! Oberinspektor Derrick und sein Assistent Harry Klein gehen wieder auf Verbrecherjagd. Als Comicfiguren kehren die Fernsehpolizisten zurück und erobern damit das Kino. "Schön schräg", so lautet das Motto von Michael Schaak, einem der erfolgreichsten Trickfilmregisseure. In Hamburg entstanden die Storyboards, die Zeichnungen wurden in China produziert. Der mittlerweile 80-jährige Horst Tappert, der in 281 Folgen den Derrick spielte, war von dem Projekt so begeistert, dass er seine Comicfigur auch selbst synchronisiert hat. "Derrick, die Pflicht ruft" ab kommender Woche im Kino.

Gebaute Zukunft: Das Architekturzentrum Wien präsentiert eine umfangreiche Schau der sechziger und siebziger Jahre

Zwischen Technik, Kunst und Popkultur entstand in den sechziger Jahren eine außergewöhnliche Architektur. In einer Zeit wirtschaftlicher Hochkonjunktur, boomenden Massenkonsums und Fortschrittsgläubigkeit entwarfen österreichische Architekten, wie Coop Himmelb(l)au, Günter Domenig, Hans Hollein und Raimund Abraham Visionen einer gebauten Zukunft. Modelle, Originalzeichnungen und Installationen: Das Wiener Architekturzentrum zeigt eine umfangreiche Schau der Avantgarde der sechziger und siebziger Jahre.

Experiment mit Licht und Schatten: Die erste Rembrandt-Retrospektive in der Wiener Albertina

Echt oder nicht echt? So lautete jahrzehntelang die Frage, wenn es um Bilder des niederländischen Malers Rembrandt ging. Als Erzherzog Karl 1822 erstmals eine Inventarliste in der Albertina erstellen ließ, fanden sich darin nicht weniger als 141 Blätter des alten Meisters. Heute gelten nur mehr knapp 40 Zeichnungen als echt, womit die Albertina aber immer noch zu den wichtigsten Adressen in Sachen Rembrandt auf Papier zählt. Bis heute ist die Faszination Rembrandt ungebrochen. Jede noch so flüchtige Skizze des Alltags zeigt die Meisterschaft des Niederländers. Die einmalige Schau der Albertina präsentiert die Themenvielfalt und stellt die unterschiedlichen Techniken gegenüber. Zu sehen sind Selbstbildnisse, Akt- und Figurstudien, Tierdarstellungen, Porträts, mythologische und religiöse Darstellungen, aber auch Landschaften aus allen Schaffensperioden.

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