IV: Initiative "Investors in people" startet in Österreich

IV sorgt für neue Standards in der Personal- und Unternehmensentwicklung: Pilotprojekt "Investors in People" wird exklusiv in Österreich eingeführt

Wien (OTS) - Mit einer Startveranstaltung führte die Industriellenvereinigung (IV) heute Freitag, ihr Pilotprojekt "Investors in People" exklusiv in Österreich ein. Investors in People (IIP) ist ein international erprobter Qualitätsstandard in der Personal- und Unternehmensentwicklung. Die IV, die das Pilotprojekt in Kooperation mit dem Personalberatungsunternehmen Pendl & Piswanger initiierte, engagiert sich mit IIP einmal mehr für die Qualifikationssteigerung von MitarbeiterInnen und Führungskräften.

IV-Generalsekretär Dkfm. Lorenz Fritz hob in seinem Eröffnungsstatement die große Bedeutung des "Erfolgsfaktors MitarbeiterIn" hervor. "Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen zu den größten Standortvorteilen Österreichs", betonte der IV-Generalsekretär in seinem Eröffnungsstatement und machte gleichzeitig darauf aufmerksam, "dass gezielte Investitionen und Initiativen gerade in diesem wichtigen Bereich entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit Österreichs beitragen".

Das IV-Pilotprojekt sei ein richtungsweisender Beitrag der Industrie zur Standortsicherung, denn "mit Investors in People bekommen die österreichischen Betriebe nun einen Leitfaden in die Hand, der sie dabei unterstützt, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch effektiver zum beidseitigen Erfolg zu fördern - und dies immer in Abstimmung mit den Unternehmenszielen. Als Instrument der Personal- und Unternehmensentwicklung eignet sich IIP auch für die konkrete Unterstützung von CSR-Managementstrategien", erklärte Fritz.

Industriellenvereinigung bringt IIP exklusiv nach Österreich

Mag. Holger Heller, IIP-Projektverantwortlicher der Industriellenvereinigung, stellte das Pilotprojekt unter Beteiligung der neun österreichischen Pilotbetriebe der Öffentlichkeit vor. Heller machte darauf aufmerksam, dass bei den notwendigen Investitionen in Humanressourcen nicht allein die Höhe der eingesetzten Mittel entscheidend ist, sondern vielmehr deren effektiver Einsatz. "Gerade hiefür stellt IIP einen erprobten Rahmen zur Verfügung, den international bereits mehr als 35.000 Unternehmen anwenden. Es zeichnet die Bemühungen der Industriellenvereinigung um die Weiterbildung und Personalentwicklung aus, dass sie nun exklusiv in Österreich dieses internationale Qualitätslabel einführt", strich Heller hervor und verwies auf die Kompetenz der am Projekt beteiligten Partner. "Mit Pendl&Piswanger haben wir einen hervorragenden Kooperationspartner gewonnen, der bei der Umsetzung des IIP-Standards in den Pilotbetrieben professionelle Unterstützung leistet", so der IV-Projektleiter.
Das österreichische IIP-Projekt wird vom Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit unterstützt.

Neun österreichische Pilotunternehmen werden Investors in People

Neun österreichische Betriebe haben im Wettbewerb um die besten Köpfe die Nase vorne und nehmen am Pilotprojekt der Industriellenvereinigung teil.

Vom "first mover advantage" und dem Imagevorteil profitieren: AMS Burgenland, Benda-Lutz Werke GmbH, Borealis GmbH, Cimbria Heid GmbH, Intercell AG, ISS Facility Services GmbH, LEM NORMA GmbH, voestalpine AG, DLA Weiss-Tessbach.

Beim heutigen Start-Event gaben sich die Pilotunternehmen vom Nutzen des Instruments überzeugt. Investors in People sollte, so die Erwartung, einen entscheidenden Vorteil im Standortwettbewerb verschaffen.

Hintergrund IIP: Ein Managementprinzip zur nachhaltigen Sicherung des Wirtschaftsstandortes

Norman Jennings, IIP International (Exemplas, England), unterstrich im Haus der Industrie die Pionierrolle Österreichs in Zentral- und Mitteleuropa. Anfang der 90er Jahre in Großbritannien konzipiert, aufbauend auf wissenschaftlicher Grundlage und nach dem Best- Practice Prinzip kontinuierlich weiterentwickelt, avancierte Investors in People in nur wenigen Jahren zum Erfolgsmodell in Großbritannien.
IIP findet mittlerweile weltweite Anwendung und wurde im Herbst 2002 als EU-weites Qualitätslabel beworben.

Investors in People ist ein flexibles Instrument, das durch zwölf Indikatoren den Unternehmen einen Leitfaden gibt, der sie unterstützt, Personalentwicklung systematisch zu organisieren und am Unternehmensziel auszurichten.
Es ist ein Managementprinzip, das die gesamte Unternehmensentwicklung beeinflusst und daher auch von den Unternehmen selbst implementiert werden muss. Die IV bietet gemeinsam mit Pendl&Piswanger Qualitätssicherung und ein Monitoring der Rahmenbedingungen. Die Umsetzung des Standards in allen Unternehmensbereichen ist ein laufender Prozess, der 9 bis 18 Monate dauert. Durch externe Evaluierung wird der Personalentwicklungserfolg messbar gemacht. Bei Erfüllung von Mindeststandards verleihen unabhängige Juroren das renommierte IIP-Label, das für drei Jahre gültig ist. Die Auszeichnung der österreichischen Pilotunternehmen ist für März 2006 geplant.

Im Zuge des Festakts wurde die Informationsplattform www.investorsinpeople.at freigeschalten. Für weitere Informationen steht ihnen Mag. Holger Heller, Projektleiter der IV, gerne zur Verfügung: h.heller@iv-net.at

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