Veloce Botenfahrern ist die Solidariät der GPA sicher

Gewerkschaft der Privatangestellten unterstützt Forderungen

Wien (GPA/ÖGB) - Für den von Veloce Botenfahrern gestern abgehaltenen Warnstreik hat die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) uneingeschränktes Verständnis. Dies wurde auch durch den Besuch des GPA Vorsitzenden Sallmutter bei den streikenden Botenfahrern klar zum Ausdruck gebracht.++++

Die Forderungen der 45 betroffenen Botenfahrer werden von der Gewerkschaft der Privatangestellten voll unterstützt. Es handelt sich dabei u.a. um die Bezahlung des vereinbarten Prozentsatzes am, durch Tarifanhebung erhöhten, Umsatz sowie am jeweiligen Tarif, eine Angleichung der Gehälter von Anfängern an jene von länger beschäftigten Fahrern, die Bezahlung des zustehenden Entgeltes am Monatsanfang sowie die Rückerstattung von Mobiltelefonkosten für Gespräche mit dem Unternehmen. Außerdem fordern die Mitarbeiter eine Offenlegung der Verträge mit den Versicherungen und der Krankenkasse, für die die Fahrer die jeweiligen Prämien bezahlen.

"Mich hat es betroffen gemacht, unter welch schwierigen und gleichzeitig prekären Bedingungen die Botenfahrer arbeiten müssen, gleichzeitig war es jedoch beeindruckend zu sehen, welches hohe Maß an Solidarität zwischen den Streikenden herrschte", so GPA-Vorsitzender Sallmutter nach seinem Besuch bei den Botenfahrern von Veloce.

ÖGB, 26. März
2004
Nr. 204

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