Hoscher initiativ: Steuersenkung für Tourismusbranche gefordert

Absetzung für Abnutzung von den Anschaffungskosten auf vier Prozent erhöhen

Wien (SK) Einer der wichtigsten Wirtschaftszweige
Österreichs, die Tourismus- und Freizeitwirtschaft, wird von der Regierung nachweislich stiefmütterlich behandelt. Da "eine zielgerichtete steuerliche Entlastung seit Jahren überfällig ist", wird der SPÖ-Sprecher für Tourismus und Freizeitwirtschaft, Dietmar Hoscher, nun erneut auf parlamentarischer Ebene für die Branche aktiv, wie er Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst bekräftigte. Konkret fordert die SPÖ in einem Initiativantrag, der heute eingebracht wird, die Erhöhung der Absetzung für Abnutzung von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Gebäude im Bereich des Gast- und Beherbungswesens auf vier Prozent. Laut Hoscher rechtfertige der deutlich höhere Erneuerungsbedarf in der Tourismusbranche diese differenzierte Behandlung auch aus verfassungsrechtlicher Sicht. "Es ist skurril, dass die Bundesregierung nichts in diese Richtung unternimmt. Im gegenständlichen Fall handelt es sich um eine langjährige Forderung der Wirtschaftskammer." ****

Dem Tourismus wohne nicht nur eine bedeutende regionalpolitische Ausgleichsfunktion inne, er sei vielmehr "einer der wenigen Wachstumsbereiche der Zukunft" und auch arbeitsmarktpolitisch von großer Bedeutung. Als "Hochsteuerbranche" sein Dasein zu fristen - wie gegenwärtig - stelle eine existentielle Bedrohung dar, der man mit gezielten Maßnahmen entgegenwirken könnte - "wenn Engagement nicht allein als Lippenbekenntnis interpretiert wird", so der SPÖ-Abgeordnete abschließend. (Schluss) up/mp

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