• 25.03.2004, 14:00:24
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Hoscher initiativ: Steuersenkung für Tourismusbranche gefordert

Absetzung für Abnutzung von den Anschaffungskosten auf vier Prozent erhöhen

Wien (SK) Einer der wichtigsten Wirtschaftszweige
Österreichs, die Tourismus- und Freizeitwirtschaft, wird von der
Regierung nachweislich stiefmütterlich behandelt. Da "eine
zielgerichtete steuerliche Entlastung seit Jahren überfällig ist",
wird der SPÖ-Sprecher für Tourismus und Freizeitwirtschaft, Dietmar
Hoscher, nun erneut auf parlamentarischer Ebene für die Branche
aktiv, wie er Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst bekräftigte.
Konkret fordert die SPÖ in einem Initiativantrag, der heute
eingebracht wird, die Erhöhung der Absetzung für Abnutzung von den
Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Gebäude im Bereich des
Gast- und Beherbungswesens auf vier Prozent. Laut Hoscher
rechtfertige der deutlich höhere Erneuerungsbedarf in der
Tourismusbranche diese differenzierte Behandlung auch aus
verfassungsrechtlicher Sicht. "Es ist skurril, dass die
Bundesregierung nichts in diese Richtung unternimmt. Im
gegenständlichen Fall handelt es sich um eine langjährige Forderung
der Wirtschaftskammer." ****

Dem Tourismus wohne nicht nur eine bedeutende
regionalpolitische Ausgleichsfunktion inne, er sei vielmehr "einer
der wenigen Wachstumsbereiche der Zukunft" und auch
arbeitsmarktpolitisch von großer Bedeutung. Als "Hochsteuerbranche"
sein Dasein zu fristen - wie gegenwärtig - stelle eine existentielle
Bedrohung dar, der man mit gezielten Maßnahmen entgegenwirken könnte
- "wenn Engagement nicht allein als Lippenbekenntnis interpretiert
wird", so der SPÖ-Abgeordnete abschließend. (Schluss) up/mp

OTS0210    2004-03-25/14:00

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