- 23.03.2004, 14:53:21
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Dolinschek: SPÖ verunsichert Bevölkerung
FPÖ-Sozialsprecher übt scharfe Kritik am Pensionsvolksbegehren der SPÖ
Wien, 2004-03-23 (fpd) - Scharfe Kritik am Pensionsvolksbegehren der
SPÖ übte heute der freiheitliche Sozialsprecher Abg. Sigisbert
Dolinschek. ****
"Die roten Initiatoren des Pensionsvolksbegehren sollen den Menschen
auch klar die Wahrheit sagen, wohin uns das sozialistische
Pensionsmodell geführt hätte, nämlich in die Unfinanzierbarkeit des
Systems, so Dolinschek. Mit diesem Volksbegehren betreibe die SPÖ
eine gezielte Verunsicherung der Bevölkerung. Die
Gusenbauer-Behauptungen, daß unter 35 jährige durch die
Pensionssicherungsreform 2003 Pensionsverluste von bis zu 50 Prozent
befürchten müßten, seien schlichtweg falsch. Derartige Verluste seien
aufgrund der geltenden Rechtslage nicht möglich. "Gerade die
Freiheitlichen waren es, die eine 10-Prozent-Deckelung für Abschläge
durchgesetzt haben", erklärte der Sozialsprecher.
Dolinschek meinte, die Pensionsreform aufzuheben, wie es die SPÖ
fordere, würde bedeuten, daß in absehbarer Zeit keine
Pensionsleistungen mehr erbracht werden könnten. "Gusenbauer und Co.
vergreifen sich damit an den Zukunftschancen der gesamten Jugend in
Österreich."
Für die Freiheitlichen seien alle Generationen gleich wichtig. Dafür
benötige man jedoch ein faires und gerechtes Pensionssystem. Daher
solle eine Schwerarbeiterregelung und eine Harmonisierung mit
Stichtagsregelung ohne weitere Verzögerung umgesetzt werden, meinte
Dolinschek abschließend. (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
OTS0195 2004-03-23/14:53
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