• 19.03.2004, 12:19:06
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Fonds Gesundes Österreich: "Es ist nie zu spät, den ersten Schritt zu tun"

Startschuss für die Bewegungstage in den Bundesländern

Wien (OTS) - Zahlreiche Regionen in Österreich stehen ab Samstag,
dem 20. März, bis Anfang Juli 2004 ganz im Zeichen der Bewegung. Im
Rahmen der aktuellen Bewegungskampagne des Fonds Gesundes Österreich
organisiert das Forum Österreichischer Gesundheitsarbeitskreise aks
austria je zehn Bewegungstage in den Bundesländern. Ziel der Aktionen
ist es, Schwellenängste abzubauen und die Bevölkerung zu mehr
Bewegung zu motivieren.

Die ÖsterreicherInnen sind regelrechte "Bewegungsmuffel". Mehr als
60 Prozent der ÖsterreicherInnen machen praktisch keine oder zu wenig
Bewegung - eine Tatsache, die sich negativ auf die Gesundheit
auswirkt. Daher ist es auch Ziel der aktuellen Bewegungs-Kampagne
unter dem Motto "Es ist nie zu spät, den ersten Schritt zu tun", die
der Fonds Gesundes Österreich in Kooperation mit dem
Gesundheitsministerium ins Leben gerufen hat, möglichst viele
ÖsterreicherInnen zu einem "bewegteren Leben" zu animieren.

"Wir wollen mit dieser Informationskampagne vor allem jene
Menschen ansprechen, die noch selten oder nie körperlich aktiv sind",
sagt Dennis Beck, Geschäftsführer des Fonds Gesundes Österreich. "Mit
den jetzt startenden Bewegungstagen in den Bundesländern wollen wir
zeigen, dass man nicht unbedingt Leistungssport betreiben muss, um
sich ausreichend und gesund zu bewegen und damit ein besseres
Körperbewusstsein zu schaffen. Vor allem ist es uns wichtig
anzuregen, wie man Bewegung ohne großen Aufwand in den normalen
Alltag integrieren kann.

Bewegungstage in den Bundesländern

Umgesetzt wird diese Zielsetzung des Fonds Gesundes Österreich in
Kooperation mit dem Forum Österreichischer Gesundheitsarbeitskreise
aks austria durch regionale Aktivitäten in den Bundesländern. An den
jeweiligen "Schauplätzen" der Bewegungstage werden in Gemeinden,
Betrieben oder Schulen interessante Veranstaltungen und "bewegte"
Aktionen realisiert. "Die Zusammenarbeit mit dem aks austria
ermöglicht es uns, unsere Botschaft an die Basis zu vermitteln, denn
die Schwellenangst der inaktiven Menschen ist besonders hoch. Mit den
Bewegungstagen wollen wir der Zielgruppe die Angst vor dem ersten
Schritt nehmen", beschreibt Dennis Beck die Idee der regionalen
Aktivitäten. Mit an Bord sind das Gesundheitsforum NÖ, der PGA Verein
für prophylaktische Gesundheitsarbeit, die steirische
Gesundheitsförderungsorganisation Styria vitalis, AVOS in Salzburg,
avomed in Tirol, der Vorarlberger aks und der Fonds Soziales Wien.
Bewegungstage sind in allen Bundesländern geplant.

Mehr Lust auf Bewegung

Dem interessierten Publikum wird bei den Bewegungstagen ein
reiches Programm geboten. Umfassende Bewegungsparcours für jung und
alt richten ihren Fokus vor allem auf Alltagsbewegung: Von richtigen
Hebetechniken, Bewegung im Auto oder Workouts während des
Telefonierens über Haltestellen-Gymnastik bis hin zu Tipps für die
Büro-Fitness werden dort sehr konkrete Handlungsanleitungen
demonstriert, die auch von den BesucherInnen ausprobiert werden
können. "Neben diversen Tests zur Einschätzung des eigenen
Bewegungspotenzials werden bei den vielen Stationen vor Ort vor allem
in den Alltag integrierbare Kräftigungs-, Dehn-, und
Koordinationsübungen gezeigt. Für den Parcours haben wir auch
ExpertInnen hinzugezogen, die vor Ort Übungen erläutern und das
Publikum fachgerecht beraten können", führt Friedrich Lackner vom aks
austria die Bandbreite der Aktivitäten aus. "Darüber hinaus sollen
vor allem Spiel, Spaß und gute Unterhaltung mehr Lust auf Bewegung
machen." Der Startschuss für die bewegten Tage fällt kommendes
Wochenende in Pasching bei Linz/Oberösterreich, in
Zöbern/Niederösterreich und in St.Georgen/Salzburg.

Bewegung fördert Körperbewusstsein

Bewegung im richtigen Ausmaß hat zahlreiche positive Auswirkungen
und fördert das körperliche, psychische und soziale Wohlbefinden. Im
modernen Alltag kommt die Bewegung meist viel zu kurz. "Dabei würden
gemäß einer Empfehlung der Weltgesundheits-organisation WHO schon 30
Minuten moderate körperliche Bewegung ausreichen, um die Gesundheit
zu schützen und Krankheiten zu verhindern. Durch ein Mindestmaß an
Bewegung können Menschen gesund bleiben oder wieder gesund werden,
Bewegungsmangel hingegen kann krank machen", erläutert die
Bundesministerin für Gesundheit und Frauen Maria Rauch-Kallat die
positiven und negativen Auswirkungen von Bewegung. "Jede zusätzliche
körperliche Aktivität im Alltag ist gesundheitsförderlich und es gibt
zahlreiche einfache Möglichkeiten den iSCH, also den inneren
Schweinehund, zu überlisten."

OTS0149    2004-03-19/12:19

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FOG

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