• 19.03.2004, 10:29:47
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Grossmann zu Ökostromverordnung: Unzumutbar für Stromkunden

Wien (SK) "Die am 18.03.04 beschlossene neue Verordnung über die
Preiszuschläge für Ökostrom darf kein einseitiges Forcieren von
ineffizienten Kleinanlagen alleine bedeuten, von denen einzelne
Betreiber auf Kosten der Stromkunden schon jetzt ungerechtfertigte
Gewinne machen. Deshalb fordert die SPÖ schon längere Zeit eine
Neugestaltung der Ökostromförderung, damit in Zukunft die
effizientesten Anlagen gefördert werden", betonte die Voitsberger
SPÖ-Abgeordnete Elisabeth Grossmann am Freitag gegenüber dem
Pressedienst der SPÖ. ****

Gerade hinsichtlich der kalorischen Kraftwerke, die von ihren
Betreibern reihenweise geschlossen oder konserviert werden sollen,
hätte sich Grossmann eine "energiepolitisch sinnvolle Lösung"
erwartet. "Wenn Minister Bartenstein und die Länder auch für
Grossanlagen die Einspeisetarife erhöhen würden, hätte man die
einmalige Gelegenheit auch kalorische Kraftwerke unter Zuführung von
Biomasse auf Mischfeuerung umzurüsten!", betonte Grossmann. Denn
Grossanlagen bieten "nicht nur effiziente Stromerzeugung sondern auch
höchste Umweltstandards."

"Eine Umrüstung auf Mischfeuerung wäre bei den Verbundkraftwerken
ATP-Voitsberg, St. Andrä und Zeltweg vor dem Hintergrund höherer
Einspeisetarife nicht nur hinsichtlich der betroffenen Arbeitsplätze
ökonomisch interessant, sondern auch ökologisch sinnvoll und
energiepolitisch verantwortlich", erklärte Grossmann und sagte
abschließend: "Wenn nicht gegengesteuert wird, endet Österreich als
pures Stromhandelsland, das zwar Stromautobahnen u.a. für Atomstrom
errichtet, aber nicht mehr im notwendigen Umfang im Land selbst
erzeugt." (Schluss) up/mm

Rückfragehinweis: Mag. Elisabeth Grossmann, Tel.: 0664/50 31 335
www.elisabeth-grossmann.at

OTS0089    2004-03-19/10:29

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