Mobilfunk: Sicherheit der GSM-Technologie erneut international bestätigt

Ergebnisse der Mobilfunkkonferenz "Mobile Health and the Environment" in London

Wien/London (OTS) - Bei der IBC-Konferenz "Mobile Health and the Environment" in London, die gestern zu Ende ging, beschäftigten sich internationale Experten aus verschiedenen Fachbereichen unter anderem mit dem Thema "Mobilfunk und Gesundheit" sowie mit Fragen der Kommunikation rund um die Ausbreitung der Mobilfunk-Technologie. Im Rahmen der Konferenz wurde erstmals die so genannte "TNO-Studie" des niederländischen Gesundheitsrates einem breiten internationalen Fachpublikum präsentiert und diskutiert. Dabei legte Erich van Rongen, wissenschaftlicher Berater und Sekretär des niederländischen Gesundheitsrates umfassend alle Ergebnisse der Studie offen, die bisher nur bezüglich UMTS öffentlich diskutiert worden war. "Wir haben Versuchspersonen gesucht, die sich selbst als GSM-sensibel einstufen und Störungen ihres Wohlbefindens auf GSM-Immissionen zurückführen. Diese wurden dann auf GSM 900 und 1800 sowie auf ein UMTS-ähnliches Signal getestet. Dass diese Personen bei GSM überhaupt keine Reaktionen zeigten oder berichteten, hat uns selbst verwundert", erklärte van Rongen. Es belege aber, dass die von den Versuchspersonen der GSM-Technologie zugeschriebenen Beeinträchtigungen des Wohlbefindens nicht mit dieser Technologie zusammenhängen können. Neuerlich betonte van Rongen, dass die Untersuchung erst wiederholt werden muss, bevor endgültige Schlüsse betreffend einen Vergleich zwischen GSM und UMTS oder über eine der beiden Technologien gezogen werden können.

In einem weiteren Konferenzbeitrag referierte Prof. Alan Preece vom Bristol Oncology Centre an der Universität Bristol (UK) die Ergebnisse seiner Untersuchung kognitiver Prozesse bei Kindern im Rahmen der Exposition mit elektromagnetischen Feldern unterschiedlicher Feldstärken. In seinen Versuchen, in denen im Speziellen kognitive Funktionen wie Reaktionsgeschwindigkeit, Genauigkeit und Treffsicherheit beleuchtet wurden, konnte Preece keinen Zusammenhang zwischen der kognitiven Leistung von Kindern und der Verwendung von Mobiltelefonen feststellen.

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