• 18.03.2004, 09:14:23
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Außenministerin Benita Ferrero-Waldner zu den Vorfällen im Kosovo

Wien (OTS) - Außenministerin Benita Ferrero-Waldner zeigte sich
"erschüttert und beunruhigt" über den Ausbruch von gewalttätigen
Ausschreitungen im Kosovo, die zahlreiche unschuldige Menschenleben
gefordert hatten sowie über die Ausschreitungen in Belgrad und in
Nis.

Als besonders verwerflich bezeichnete es Außenministerin
Ferrero-Waldner, daß dabei Gotteshäuser, Kirchen und Moscheen, die
alte Denkmäler historischer und kultureller Identität seien,
vernichtet wurden.

"Es zeigt sich bedauerlicherweise einmal mehr, wie schwierig die
Lösung der Kosovo-Problematik ist. Eine jede dauerhafte Lösung muß
allen Bevölkerungsgruppen im Kosovo Sicherheit und eine glaubwürdige
Perspektive für die Zukunft geben. Solange Gewalt herrscht, können
sich Vernunft und Versöhnung nicht durchsetzen. Die Zeiten der Gewalt
müssen endlich zu Ende sein. Ich appelliere an alle Verantwortlichen
in- und außerhalb des Kosovo, auf eine Beruhigung der Lage
hinzuwirken", so Ferrero-Waldner.

"Die politische Führung sowie alle Bewohner des Kosovo müssen in
ihrem eigenen Interesse eng mit den Vereinten Nationen und der
internationalen KFOR-Friedenstruppe zusammenarbeiten, um Ruhe und
Ordnung im Kosovo wiederherzustellen. Die Autorität der
internationalen Staatengemeinschaft darf in keiner Weise in Frage
gestellt werden", erklärte Ferrero-Waldner abschließend.

Die Ministerin dankte auch den österreichischen KFOR Soldaten für
ihren Beitrag zur Aufrechterhaltung des Friedens und der Sicherheit
in ihrem Einsatzgebiet.

OTS0025    2004-03-18/09:14

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