• 15.03.2004, 12:58:57
  • /
  • OTS0132 OTW0132

Kreativbranchen als Wachstumssektor und Wachstumsmotor für die heimische Wirtschaft

Neue Studie unterstreicht die Bedeutung der Kreativbranchen - Mitterlehner für nationale Kraftanstrengung zu Gunsten der "Creative Industries"

Wien (PWK178) - "Die heute, Montag, vorgestellte neue Studie zum
‚Ökonomischen Potenzial der Creative Industries in Wien’
unterstreicht die Bedeutung der Kreativbranchen für die heimische
Wirtschaft", zeigt sich Carina Felzmann, Vorsitzende der
Arbeitsgemeinschaft "creativ wirtschaft austria"
(www.creativwirtschaft.at) erfreut. "creativ wirtschaft austria" hat
im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung,
Wissenschaft und Kultur, Wirtschaftsministerium, Kunst- und
Medienstaatssekretär Franz Morak und Wirtschaftskammer Österreich
(WKÖ) den 1. österreichischen Kreativwirtschaftsbericht
veröffentlicht. "Wie auch dieser zeigt, weist die Kreativwirtschaft
in ganz Österreich hohe Beschäftigtenzahlen und überdurchschnittlich
hohe Wachstumsraten auf, was nun besonders in Wien mit seinen vielen
auf Kunst, Kultur und Kreativität basierenden Wirtschaftszweigen
eindrucksvoll bestätigt wurde."

"Das beweist, dass die von der Wirtschaftskammer Österreich
ausgehende Kreativwirtschafts-Initiative mit der Arbeitsgemeinschaft
‚creativwirtschaft austria’ auf dem richtigen Weg ist", so Reinhold
Mitterlehner, stellvertretender Generalsekretär der Wirtschaftskammer
Österreich, anlässlich der Präsentation der Creative
Industries-Studie. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt der
Wirtschaftskammer Wien, die zu den Gründungsmitgliedern von "creativ
wirtschaft austria gehört", und der Stadt Wien. Weiters gibt es auch
im Burgenland eine regionale Studie über den Kultur- und
Kreativwirtschaftssektor.

"Nun sind weitere gemeinsame Kraftanstrengungen notwendig, um das
große Chancenpotenzial der heimischen Kreativwirtschaft zu nutzen und
vorhandene Schwächen systematisch zu bekämpfen", moniert
Mitterlehner. Wünschenswert wäre beispielsweise, "dass weitere
Bundesländer die Thematik aufgreifen und Maßnahmen zur Nutzung der
Potenziale der Kreativbranchen setzen."

Besonderes Augenmerk gelte es der Verwertung von Kreativinhalten
sowie im Exportbereich zu widmen. Hier seien sowohl verstärkte
Bewusstseinsbildung, die Verbesserung von Rahmenbedingungen,
finanzielle Hilfestellungen und branchenübergreifende Kooperationen
nötig. "Durch die Einbindung der Außenwirtschaftsorganisation der WKÖ
in die Kreativwirtschafts-Initiative besteht die Möglichkeit,
spezifische Angebote, die den Anforderungen der Kreativbranche
gerecht werden, zu entwickeln."

Felzmann, mit ihrer PR-Agentur selbst im Kreativbereich tätig,
wünscht sich, "dass ein nationales Kreativ-Netzwerk unter
Einbeziehung aller relevanten Akteure etabliert wird." Durch das
Zusammenwirken der Kreativbereiche einerseits untereinander,
andererseits mit der traditionellen Wirtschaft und besonders auch mit
Forschung und Technologieentwicklung zu neuen Produkten und
Dienstleistungen könne die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs im immer
härter werdenden internationalen Konkurrenzkampf gestärkt werden. Die
Kreativ-Plattform "creativ wirtschaft austria" könne dabei einen
wertvollen Beitrag leisten und lädt Kreativen und all jene, die
verstärkt nach neuen Chancen Ausschau halten, ein, sich zu
engagieren.

Denn, so Mitterlehner und Felzmann, unisono: "Der Wettbewerb der
Zukunft wird auf dem Feld der Kreativität entschieden. Nun gilt es,
in einem Zusammenwirken der Kräfte die zweifellos vorhandenen Chancen
tatkräftig zu nutzen, um zu den Gewinnern zu gehören." (JR)

OTS0132    2004-03-15/12:58

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel