- 15.03.2004, 12:25:56
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Union der europäischen Handelskammern für Mautharmonisierung
Bollmann: "Werden trotz Uneinigkeit im Ministerrat nicht die Flinte ins Korn werfen" - Für Zweckbindung der Mauteinnahmen
Wien (PWK177) - Das weitere Schicksal der Wegekostenrichtlinie
stand im Mittelpunkt der Vorstandssitzung der Union der europäischen
Handelskammern (UECC), die am 12. März in Luxemburg stattfand. "An
der Vereinheitlichung der Mautsysteme muss trotz verringerter
Erfolgsaussichten weiter gearbeitet werden, waren sich die Teilnehmer
von vornherein einig", berichtet Harald Bollmann, Obmann der
Bundessparte Transport und Verkehr der Wirtschaftskammer Österreich
(WKÖ), und Präsident der Union der europäischen Handelskammern
(UECC). Die Wirtschaft brauche einheitliche Spielregeln und eine
optimal ausgebaute Infrastruktur: "Die Zweckbindung der Mauteinnahmen
stellt daher eine Kernforderung der UECC dar. Diese Auffassung wird
auch von den Vertretern jener Länder geteilt, in denen der
Schwerverkehr keiner Bemautung unterliegt", betont Bollmann den
einheitlichen Standpunkt der europäischen Wirtschaft.
In einer einstimmig verabschiedeten Resolution fordert der
UECC-Vorstand die EU-Kommission auf, sich nun verstärkt um eine
Einigung zu bemühen, dabei aber keine Änderungen zuzulassen, die die
angestrebte Harmonisierung weiter aushöhlen würde.
Positiv beurteilt hat der UECC-Vorstand die Vorlage des dritten
Eisenbahninfrastrukturpaketes durch die Kommission. Ein einheitlicher
Lokführerschein und die Vollendung der Marktöffnung im
grenzüberschreitenden Verkehr sind dringend notwendige Maßnahmen,
damit die Eisenbahnen ihren Beitrag zur Bewältigung des erwarteten
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