Bösch: Platter soll Bundesheerreformkommission Vorstellungen über künftige Verteidigungspolitik übermitteln

Wien, 13-03-2004 (fpd) - Die Bundesheerreformkommission, welche am 16. Oktober 2003 mit ihrer ersten Präsidiumssitzung die Arbeit aufgenommen habe, arbeite seither konstruktiv an der Reform unseres Heeres und werde im Juni 2004 den Abschlußbericht vorlegen, so der freiheitliche Wehrsprecher und Landesverteidigungsausschuß-Obmann, Dr. Reinhard E. Bösch. *****

"Auf dieses Ergebnis aufbauend, sollten dann auf politischer Ebene Maßnahmen zur Umsetzung der Reform getroffen werden. Die Schritte allerdings, welche Bundesminister Günther Platter in den letzten Monaten bereits gesetzt hat, nämlich das Aussetzen der Truppenübungen, die Überprüfung, welche Kasernen und Struktureinrichtungen gebraucht würden und die Ankündigung der Halbierung des Mobilmachungsrahmens, lassen eindeutig darauf schließen, daß Minister Platter als zuständiger Ressort-Chef, begrüßenswerterweise, eine klare Vorstellung über die Zukunft unserer Streitkräfte hat", erklärt Bösch.

Da diese vorgreifenden Einzelmaßnahmen, obzwar in die richtige Richtung gehend, aber dennoch voreilig in das Kommissionsgesamtergebnis eingreifen würden, ersucht Bösch, den Bundesminister für Landesverteidigung, seine Pläne umgehend der Bundesheerreformkommission zu übermitteln.
"Damit könnte die Reformkommission Platters Vorstellungen prüfen und möglicherweise in ihr Ergebnispapier einbauen", so Bösch abschließend.
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