Wilfing: Neue Arbeitsplätze für NÖ durch grenzüberschreitenden Wirtschaftspark

Vorbereitung auf EU-Erweiterung läuft weiter auf vollen Touren

St. Pölten (NÖI) - Die kurz bevorstehende Erweiterung der Europäischen Union ist für Niederösterreich die größte Herausforderung seit Bestehen der zweiten Republik. Gerade die Grenzregionen, die durch den eisernen Vorhang über Jahrzehnte von wirtschaftlichen Entwicklungschancen abgeschnitten waren, sind in besonderer Weise von den Veränderungen betroffen. Wir in Niederösterreich haben uns daher zum Ziel gesetzt, die Chancen, die sich ergeben offensiv zu nutzen. Mit einem geplanten grenzüberschreitenden Wirtschaftspark in Poysdorf und einem Logistikzentrum in Breclav sollen für Niederösterreich 200 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, betont Poysdorfs Bürgermeister LAbg. Karl Wilfing.****

Die Gründe für den Wirtschaftspark auf niederösterreichischer Seite werden im kommenden Jahr angekauft und sollen an der in Bau befindlichen Nordautobahn liegen. Für die Zusammenarbeit mit dem ebenfalls am Beginn der Realisierungsphase stehenden Zentrums in Breclav laufen seit einigen Monaten enge, intensive Gespräche zwischen Südmähren und Niederösterreich. Die Unterlagen zur Mitfinanzierung im Rahmen eines gemeinsamen INTERREG-Projektes werden in Brüssel noch Ende dieses Monats eingereicht, so Wilfing.

Niederösterreich hat sich in den vergangenen Jahren durch verschiedenste Maßnahmen wie dem von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll initiierten Fitnessprogramm auf die Erweiterung vorbereitet. Wir setzen aber auch künftig unsere Anstrengungen fort, die Chancen der Erweiterung bestmöglich zu nutzen und ihre Risken zu minimieren, stellt Wilfing klar.

Rückfragen & Kontakt:

VP Niederösterreich
Abt. Presse
Tel.: 02742/9020-140
http://www.vpnoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV0002