Uni Wien: Proteste werden weitergehen!

HörerInnenversammlung für Ausweitung der Proteste

Wien (OTS) - Die am Mittwoch Nachmittag stattgefundene HörerInnenversammlung an der Universität Wien sprach sich klar für eine Aufrechterhaltung und Ausweitung der Proteste gegen Organisationsplan und Bildungsraubbau aus. Gerade hinsichtlich des noch zu erwartenden Entwicklungsplans müsste der Druck auf das Rektorat von den protestierenden StudentInnen aufrechterhalten und weiter ausgebaut werden. Maria Lettner vom Vorsitzteam der Österreichischen HochschülerInnenschaft Uni Wien dazu: "Nur wenn wir unseren Unmut über die bildungspolitischen Entwicklungen an der Uni Wien und auch international weiterhin kundtun, können wir Änderungen erreichen. Auch der Entwicklungsplan darf nicht an den Angehörigen der Universität vorbei entworfen werden! Wir werden weiterhin dafür kämpfen, dass Mitbestimmung möglich ist und uns hinsichtlich des Entwicklungsplans gegen eine Wirtschaftsorientierung der Uni Wien stark machen!"

Gegen das grausame Universitätsgesetz 2002, die sozial ungerechten Studiengebühren und auch gegen den drohenden Numerus Clausus muss weiter gekämpft werden, so das Ergebnis der HörerInnenversammlung. In thematischen Arbeitsgruppen werden künftig weitere Themen und Aktionen vorbereitet. Der Protestrat tagt jeden Dienstag um 21 Uhr auf der Fakultätsvertretung Human- und Sozialwissenschaft, Rathausstr. 19-21, 1010 Wien und bespricht das weitere Vorgehen. Auch soll an einer "Offenen Universität" gearbeitet werden, um kritisches Potential über die Proteste hinaus zu sichern und kritische Auseinandersetzung weiterhin zu fördern.

Rückfragen & Kontakt:

ÖH Uni Wien - Öffentlichkeitsarbeit
Lisa Fuchs, Tel.: 0650 321 65 47
Vera Schwarz, Tel.: 0676 575 09 05

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OHW0001