Frais: Psychosomatik sichert Krankenhaus Enns langfristig

Auch Standort Buchberg soll für Langzeitgeriatrie erhalten bleiben

Linz (OTS) - Keine Schließung von Standorten, Qualitätssicherung für die Patienten und keine medizinischen Leistungseinbußen sind die Prinzipien auf denen die Sozialdemokraten eine Krankenhausreform aufbauen, erklärt Klubobmann Frais, der auch stv. Aufsichtsratsvorsitzender der Gespag ist. "Diesen gesundheitspolitischen Prinzipien wird nun entsprochen und es ist auch sichergestellt, dass Enns langfristig erhalten bleibt und für Buchberg eine weiterführende Lösung entwickelt wird.", so Frais. Der SP-Klubobmann hat im Aufsichtsrat einen Zusatzantrag eingebracht, mit dem der Vorstand beauftragt wurde, dass ‚konkrete konzeptive Überlegungen für eine Weiternutzung des Standortes Buchberg anzustellen sind.‘ Dieser Antrag wurde vom Aufsichtsrat einstimmig beschlossen. Vor allem der steigende Bedarf an Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen solle dabei Berücksichtigung finden.

Standortschließungen seien nach Kräften zu verhindern, betont Dr. Frais, denn es sei meist sinnvoller eine bedarfsorientierte Umstrukturierung vorzunehmen, anstatt wertvolle Infrastruktur aufzugeben. "Deshalb soll beim Standort Buchberg die teure Akutgeriatrie, aufgrund der günstigen Lage Buchbergs im Krankenhausdreieck Vöcklabruck, Gmunden und Bad Ischl nach Gmunden verlagert werden und Buchberg stattdessen als Langzeit-Pflege- und Rehabilitationseinrichtung eine neue Funktion erhalten. Der Bedarf an derartigen Einrichtungen ist nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung konstant ansteigend", so Karl Frais.

In Enns sei entscheidend, dass neben der langfristigen Standortsicherung, durch die bevorstehenden Umstrukturierungen auch die qualitätsvolle medizinische Betreuung im Sinne einer Qualitätssicherung sichergestellt werden könne. "Alle diese Lösungen wurden im Einvernehmen mit der Belegschaftsvertretung getroffen. Mit der Konzentration auf Kernkompetenzen und der Neukonzeptionierung in Richtung Psychosomatik wird in Enns ein moderner Weg eingeschlagen, der für Wirtschaftlichkeit und für beste Qualität bei den Krankendienstleistungen im Interesse der Bevölkerung spricht. Für Notfälle wird es auch weiterhin eine chirurgische bzw. unfallchirurgische Ambulanz geben", schließt Frais.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Oberösterreich
Pressereferat
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
gerald.hoechtler@spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS40002