Amon: Bevölkerung bestätigt Kurs der ÖVP

SPÖ sollte ihr Ohr näher am Volk haben

Wien, 10. März 2004 (ÖVP-PK) Die heute veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes "Spectra", in der festgehalten werde, dass eine überwiegende Mehrheit der Bevölkerung für das Beibehalten von Schulnoten sowie des Repetierens eintrete, zeige einmal mehr, dass die SPÖ eine Politik der Ideologien betreibe. "Die Wünsche und Vorstellungen der Bevölkerung werden hinter Parteiinteressen gestellt", sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon. ****

SP-Chef Alfred Gusenbauer wäre gut beraten, sein Ohr "näher am Volk zu haben. Dann würde er erkennen, dass seine Vorschläge zur Bildungspolitik von den betroffenen Menschen kategorisch abgelehnt werden", so der Amon weiter. Aus der Umfrage gehe hervor, dass sich 73 Prozent der Befragten für ein Beibehalten von Schulnoten in der Volksschule aussprechen, in den Hauptschulen und AHS wollen sogar 87 Prozent weiterhin Noten als Beurteilungsform sehen. "Schule muss auch eine Vorbereitung auf das Leben sein. Eine Schule ohne Noten würde nicht der Realität entsprechen", hält Amon fest.

Eine weitere Absage wurde auch dem Gusenbauer-Vorschlag zum Abschaffen des Sitzenbleibens erteilt. Auch hier sprechen sich mehr als zwei Drittel der Befragten für Klassenwiederholungen aus. "Dies bestätigt eindrucksvoll den Kurs, den Bildungsministerin Elisabeth Gehrer eingeschlagen hat, nämlich mittels eines Frühwarnsystems, individuell Schwächen zu erkennen und durch Fördermaßnahmen auszugleichen", so der ÖVP-Bildungssprecher.

Auch die Zukunftskommission des Bildungsministeriums spricht sich in ihrem Papier für eine Erfüllung des Leistungsnachweises durch Nachprüfungen aus. "Es ist keinem Schüler zuzumuten, er einen 'Rucksack an Defiziten' in die nächst höhere Schulstufe mitzunehmen, Defizite, die er in der nächst höheren Klasse nicht mehr aufholen kann", sagte Amon.

"Während die SPÖ alle Jahre wieder ihre ideologischen Wünsche präsentiert und als neu zu verkaufen versucht, setzen wird Taten" erklärte der ÖVP-Bildungssprecher. "Die Ausweitung der Nachmittagsangebote um 20 Prozent sowie eine Qualitätsoffensive durch die Definition von Bildungsstandards sind nur einige Beispiele, dass das Österreichische Schulwesen an die Chancen und Herausforderung unserer Zeit angepasst wird", so Amon abschließend.

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